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Lunacek fordert Neuauszählung der Stimmen in der Ukraine

Bei Wahlbetrug soll EU Beziehungen zu Ukraine einfrieren

Wien (OTS) - "Die von der OSZE berichteten massiven Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentenwahl in der Ukraine scheinen tatsächlich Oppositionsführer Viktor Juschtschenko den Wahlsieg gekostet zu haben," so Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen und fordert eine rasche Neuauszählung der Stimmen mit OSZE-und Europarats-Unterstützung.

Der für Anfang Dezember geplante Beschluß der EU-Kommission über einen Aktionsplan der EU mit der Ukraine müsse, so Lunacek, nicht nur diskutiert werden, wie Außen-Kommissarin Ferrero-Waldner dies andachte. Sollte es zu keiner Neuauszählung kommen und damit der eigentlich unterlegene Kandidat Präsident werden, so dürfe die EU den Aktionsplan im Dezember nicht beschließen und müsse ihre Beziehung zur Ukraine einfrieren.

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