Wiener Kulturbudget 2005 - SP-Woller: "Wien investiert in seine Stärke als Musikstadt!"

Wien (SPW-K) - "Das Wiener Kulturbudget ist seit vielen Jahren auf einem extrem hohen Niveau und ist dennoch immer gestiegen", sagte heute Gemeinderat Ernst Woller im Rahmen der Debatte zum Budgetvoranschlag für die Geschäftsgruppe "Kultur und Wissenschaft" im Wiener Gemeinderat. "So ist das Budget für 2005 das höchste, das wir je hatten - um 12 Prozent höher als im Vorjahr!" ****

Erstmals betrage der Anteil des Wiener Kulturbudgets mehr als 2 Prozent des Gesamtbudgets der Stadt, so Woller weiter. "Das ist ein klarer Erfolg für die Kulturpolitik dieser Stadt und einzigartig unter Österreichs Landes-Hauptstädten!" Im Gegensatz dazu würden die Kulturmittel des Bundes stetig gekürzt - die Kulturpolitik des Bundes habe ein beschämend niedriges Niveau erreicht.

Wien investiere dagegen vor allem in seine Stärke als Musikstadt:
"Die zusätzlichen Mittel im Kulturbudget dienen vor allem auch der Vorbereitung des Mozartjahres 2006", so Woller. "Die insgesamt 30 Mio Euro sind eine gute Investition, denn es geht um eine Vielzahl künstlerischer Projekte."

Konkret verfolge man beim Mozartjahr mit den zusätzlichen Mitteln drei Ziele: "Nachhaltigkeit, also die Förderung von dauerhaften Projekten, den Brückenschlag zum Zeitgenössischen mit neuen Produktionen und die Erschließung neuer zusätzlicher Publikumsschichten." Mit Peter Sellars habe man einen international renommierten Künstler für das Mozartjahr gewonnen, der für den Brückenschlag zum Zeitgenössischen verantwortlich zeichne. Gelungen sei weiters auch die Aufstellung der Mittel für das Figarohaus. Daneben gebe es eine Reihe von Auftragswerken an österreichische KünstlerInnen, AutorInnen und KomponistInnen sowie viele Ausstellungen und kleinere Projekte in allen Bezirken Wiens zum Thema Mozart. Auch das Theater an der Wien werde 2006 als neues Opernhaus seinen Betrieb aufnehmen.

Neben den Großprojekten umfasse die Wiener Kulturpolitik aber viele weitere Maßnahmen : "Dazu zählen unter anderem die Einrichtung des Tanzquartiers, des Kindertheaters "Dschungel", des Birdland oder die Mitfinanzierung des neuen Hauses für das Klangforum." Investiert werde auch in viele kleinere Einrichtungen wie die Arena und die Kabarettbühnen. Der Umbau des Ronacher werde wiederum den Musical-Standort Wien festigen. "Hier wird es vor allem auch viele Neuproduktionen geben."

Ein "Meilenstein" sei schließlich vor kurzem mit der Theaterreform gelungen: "Das Ergebnis wird durchwegs positiv beurteilt und ist ein wichtiger Reformschritt für die Theaterlandschaft dieser Stadt. Es wird damit sichergestellt, dass sich die Förderungen ausschließlich an der künstlerischen Qualität orientieren!"

"Wien setzt auch mit dem Kultur-Budget 2005 einen guten, erfolgreichen Weg für diese Stadt fort!", schloss Woller. (Schluss)

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