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Das Kulturbudget für 2005 sichert Wien weiter einen Spitzenplatz im internationalen Kulturgeschehen

SPÖ-GRin Mag.a Straubinger: "Wien könnte noch mehr machen, hätte Schwarz-Blau nicht die Förderung für wichtige Kulturprojekte eingestellt"

Wien (SPW-K) - "Die Zahlen des Kulturbudgets beweisen, dass Wien eine Stadt ist, in der Kultur, groß geschrieben wird", stellt SPÖ-Gemeinderätin Mag.a Sybille Straubinger bei der Spezialdebatte Kultur und Wissenschaft in der heutigen Budget-Gemeinderatsitzung fest. "Die Kulturpolitik der Stadt zielt darauf ab, ein breites kulturelles Angebot zu bieten, das einen Bogen vom Traditionellen zum Zeitgenössischen spannt".

Im Bereich der Mode habe sich Wien in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Zentrum in Europa entwickelt. Die Fashion Week und die Fashion Award Night sind nur der sichtbare Höhepunkt.
Mit dem jährlichen Im Puls Tanzfestival sei Wien zu einem der wichtigsten Zentren des zeitgenössischen Tanzes geworden. Mit dem Tanzquartier hat Wien die Basis dafür geschaffen, erklärt die SPÖ-Gemeinderätin.
"Ein weiterer Bereich, in dem sich Wien toll entwickelt hat ist der Film", sagt Straubinger. Mit Hilfe des Film Fonds Wien und der Austrian Film Commission ist es gelungen, den österreichischen Film wieder zu einer Marke zu etablieren. Damit diese lebendige Filmszene auch sichtbar wird, fördert die Stadt Festivals wie die Viennale, die Jüdischen Filmwochen oder Identities.
Ein Bereich, der in den nächsten Jahren noch wichtiger werden wird, ist die Bildende Kunst. Die Kunsthalle, als größte Institution in diesem Bereich, ruft mit ihren Ausstellungen bereits internationale Medienberichte von New York bis Tokio hervor. Im Vienna Art Clusters haben sich verschiedene Institutionen im Bereich bildender Kunst zusammengeschlossen, mit dem Ziel einer besseren Vernetzung und einer besseren Vermarktung.

In der Wissenschaftspolitik setze Wien ebenfalls Schwerpunkte, obwohl das Aufgabe des Bundes sei, sagt Gemeinderätin Straubinger. Mit dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds, dem Zentrum für Innovation und Technologie und der 2004 gegründeten Departure wurden Instrumente geschaffen, die die vielen Wissenschafter und Kreativen Wiens rasch, unbürokratisch und effizient unterstützen.
2005 werden auch bedeutende Mittel für das neu gegründete Institut für Quantenoptik und Quanteninformation von Professor Zeilinger zur Verfügung gestellt", sagt die SPÖ-Abgeordnete.
Die Stadt Wien fördert auch gesellschaftspolitisch engagierte Forschung in den Bereichen Gender, Exil oder Migration.

"Wer angesichts dieser Beispiele der Meinung ist, dass sich in dieser Stadt nichts tut, nichts weiterentwickelt, der muss sich ja in einem mehrjährigen Winterschlaf befinden!", entgegnet Straubinger den Kritikern des Kulturbudgets.

"Es wären noch weitere Schwerpunkte möglich gewesen, wenn die Stadt nicht seit dem Jahr 2000 - also seit es eine schwarz-blaue Bundesregierung gibt - fünf Millionen Euro allein dafür aufwenden müsste um einigermaßen auszugleichen, was die Regierung an Förderungen gekürzt hat", kritisiert Straubinger den Sparkurs des Bundes. Als Beispiel nannte sie die Streichung der Bundesförderung bei den Wiener Festwochen, bei "Das Depot", bei der "basis wien", bei "public netbase" und bei der Kunsthalle. (Schluss)

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