ÖVP Wien Forderung nach Integration im Kindergarten setzt sich durch

Grüne und Rote als konzeptionelle Trittbrettfahrer

Wien (23/11/04) - "Die Grünen können von ihren sozialromantischen Vorstellungen nicht ganz lassen, die Kinder müssen in erster Linie Deutsch lernen. Ein falsches Multikulti-Verständnis führt oft dazu, dass die Kinder weder Deutsch noch ihre Muttersprache beherrschen und halbsprachig in die Volksschule kommen", reagiert heute ÖVP Wien Chef Johannes Hahn auf die Forderung der Grünen nach mehrsprachigen Kindergärten.

Alleine damit wird es nicht getan sein. Die Roten springen gerade noch auf den letzten Wagon auf. Sie präsentieren einige wenige "Herzeigekindergärten", noch dazu von Privaten betrieben (Bsp. PK Wehsely 17.11., Privatkindergarten Vereinsgasse in der Leopoldstadt) , um so den Eindruck entstehen zu lassen, dass sprachliche Integration im Kindergarten bereits stattfindet. Wenn den Roten die Integration bereits im Kindergarten tatsächlich ein Anliegen ist, sollen sie endlich das letzte Kindergartenjahr gratis anbieten. 253 Euro pro Platz pro Monat sind österreichweit sowieso einsame Spitze.

"Nur der pädagogische Dreisprung: Vorverlegung der Schuleinschreibung auf Herbst des Vorjahres und das Gratis-Kindergartenjahr für alle Wiener Kinder als ersten der beiden Schritte in diese Richtung und die Zurückstellung in die Vorschule, sollten die Eltern dieses Angebot nicht anehmen und das Kind bei Schuleintritt nicht ausreichend Deutsch sprechen, führt langfristig zum Erfolg", so Hahn. "Ziel muß es ein, dass alle Kinder bei Schuleintritt Deutsch beherrschen", so der ÖVP Wien Chef abschließend.

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