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Grüne Moser zu Post: Verschlampte Politik wird jetzt sicht- und spürbar/Utl.: Blick über Grenze zeigt: Es geht auch anders

OTS (Wien) "Die seit Jahren verschlampte Infrastrukturpolitik zeitigt jetzt ihre Folgen. Jetzt werden die Auswirkungen so richtig sicht- und spürbar. Dividenden von der Post zu kassieren, aber durch ein Gesetz katastrophale Rahmenbedingungen zu schaffen, kann nicht gut gehen. BM Gorbach und BM Bartenstein haben leider zu lange gebraucht, um das zu verstehen", kritisiert die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Gabriela Moser, zum wiederholten Male.

Ein Blick in die unmittelbare Nachbarschaft zeigt, dass es auch anders geht: In der BRD sind beispielsweise klare Vorgaben und Bevölkerungsschlüssel für die Versorgungsstrukturen der Post vorgesehen. In der Schweiz wurden neue Geschäftsfelder erschlossen. Durch die Einrichtung von Agenturen, Filialen, Haus-Service und mobilen Poststellen gibt es dort ein flächendeckendes ‚Service public’ in hoher Qualität - und damit das dichteste Poststellennetz der Welt.

"Nicht nur die Regierung, sondern auch die Post AG muss für Österreich endlich eine offensive Infrastrukturpolitk entwickeln und umsetzen", so Moser, und abschließend: "Postdienstleitungen vor Ort zählen zur Grundversorgung im ländlichen Raum. Postämter hätten in Kooperation mit den Gemeinden längst zu Info- und Service-Drehscheiben ausgebaut werden können."

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