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Die Wiener Umweltpolitik setzt internationale Maßstäbe

SPÖ-GR Scheed: "Der Ökobusinessplan ist weltweit das beste Nachhaltigkeitsprojekt"

Wien (SPW-K) - "Die Umweltpolitik in Wien ist international vorbildlich und wird von vielen Städten in Österreich und im Rest der Welt nachgemacht", erklärt SPÖ-Gemeinderat Norbert Scheed im Rahmen der Spezialdebatte Umwelt am zweiten Tag der Verhandlungen zum Budgetvoranschlag 2005 im Wiener Gemeinderat. Scheed strich anhand einiger Beispiele die Leistungen im Umweltbereich hervor.

"Wien hat mit der Sanierung von Altlasten begonnen, als der Bund seiner Verpflichtung zu Zahlen nicht nachgekommen ist", stellt der SPÖ-Abgeordnete fest. Seitdem ginge die Altlastensanierung zügig voran, beispielsweise im Tanklager Lobau, Gaswerk Leopoldau und am Shell Gelände in der Floridsdorfer Pilzgasse.

Das Kanalnetz wird mit Mitteln aus dem "Cross Border Leasing" weiter ausgebaut. Elf Baulose würden 2005 in Angriff genommen, erklärt Gemeinderat Scheed. Als wichtige Vorhaben für das nächste Jahr nannte er die Inbetriebnahme der neuen Hauptkläranlage, die 98 Prozent des Schmutzes aus dem Wasser filtert. Weiters den Wiental-Kanal, das Abwassermanagement, den Liesingtal Sammelkanal samt Renaturierung des Liesingbaches und einer Druckleitung für die Therme Oberlaa. Mit dieser Anlage können keine schwefelhaltigen Dämpfe des Thermalwassers ins Freie gelangen.

Im Rahmen des Ökobusinessplans wurden in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und 423 Unternehmen bei 7.000 Umweltprojekten 12 Millionen Euro eingespart. "Der Wiener Ökobusinessplan ist weltweit als bestes Nachhaltigkeitsprojekt ausgezeichnet worden", sagt Scheed.

Die Stadt Wien setzt auch eigene Initiativen, um der bisher wenig erforschten Ursachen von Feinstaub auf die Spur zu kommen und ihn zu verringern. Entlang von Bahntrassen werden gemeinsam mit dem Bund und der ÖBB Lärmschutzwände aufgebaut. Und beim Projekt Netzwerk Natur werden im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Bezirken Leitlinien für den Schutz von Flora und Fauna ausgearbeitet. "Der Bogen soll vom Biotopmanagement am Zentralfriedhof bis zum Schutz der Ziesel am Bisamberg reichen", umreißt Gemeinderat Scheed die Vorhaben im Umweltbereich. (Schluss)

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