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Seniorenbund-Sicherheitssprecher Karl: Bis 2010 die Seniorenunfälle um 10 % senken!

Erhöhung der Seniorensicherheit hat nach der Kindersicherheit besondere Priorität

Wien (OTS) - "Ziel der gestern im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen abgehaltenen Konferenz des Österreichischen Sicherheitsrates ist die Senkung der Unfallzahlen bei allen Berufsgruppen. Die Kindersicherheit soll um 50 % erhöht werden (d.h. 50 % weniger Todesfälle), die der Senioren um 10 %. Das erscheint auf den ersten Blick wenig, doch jährlich 180 tödlich verunglückte Senioren weniger - bei steigender Lebenserwartung - ist doch ein ambitioniertes Ziel", so der Sicherheitsexperte des Österreichischen Seniorenbundes LAbg.GR a.D. Mag. Franz Karl.

Mehrere - aus der Sicht der Senioren - wichtige Sicherheitsprobleme kamen bei dieser Sicherheitskonferenz zur Sprache. Die absolute Barrierefreiheit sei besonders wichtig, die Länder-Bauordnungen sind aber oft nicht am letzten Stand und enthalten auch sehr verschiedene Regelungen. "Eine Bundes-Bauordnung oder eine Koordinierung über 15a-Verträge zwischen den Bundesländern sei anzustreben", so Karl weiter. Aber auch die Problematik der Wiener Altbauten ohne Lifte, oft schlecht beleuchtet und Löcher im Asphalt der Zugangswege, kamen zur Sprache. Hier wären verstärkte Anstrengungen notwendig, meinte Karl, der auch eine Koppelung der Wohnbauförderung an die Barrierefreiheit verlangt.

Auch die Frage der Schneeräumung in Zeiten von immer weniger Hausbesorger sei zu beachten. Die Kontrolle durch die Polizei "überfordere" diese. "Die Einrichtung einer Stadtpolizei, wie sie von der Wiener ÖVP verlangt wird, könnte hier Abhilfe schaffen", so Karl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: (01) 40126/154

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