"Ist da jemand?" - "Licht ins Dunkel" zum 32. Mal im ORF

Stars und Programmhighlights im Dienste der Menschlichkeit

Wien (OTS) - Heute, Dienstag, am 23. November 2004, stellten Edgar Böhm, Hauptabteilungsleiter der ORF-Fernsehunterhaltung, der ORF-Leiter der Aktion "Licht ins Dunkel", Jörg Ruminak, "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Christine Tschürtz und Präsident KR Erik Hanke die Programmhighlights sowie Schwerpunkte und Projekte der aktuellen Kampagne in einem Pressegespräch vor. Den Beginn der "Licht in Dunkel"-Saison 04/05 macht am 1. Dezember "Ist da jemand? - Ein Benefizabend für 'Licht ins Dunkel'", erstmals präsentiert von Barbara Stöckl.

Die Aktion "Licht ins Dunkel" ist längst eines der traditionsreichsten Programme im ORF und findet heuer bereits zum 32. Mal statt - davon zum 27. Mal im Fernsehen mit dem mehrstündigen Spendenmarathon am Heiligen Abend und zum 26. Mal mit einer großen Auftaktsendung.

Mit 13,1 Millionen Euro war die letztjährige Kampagne die erfolgreichste in der Geschichte der Hilfsaktion. Damit wurden 405 Sozialhilfe- und Behindertenprojekte in ganz Österreich unterstützt. Im Rahmen der "Licht ins Dunkel"-Soforthilfe wurde 3.359 Familien mit 8.313 Kindern in der Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro geholfen.

"Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Christine Tschürtz: "Wir hoffen, dass wir auch heuer wieder möglichst zahlreiche Projekte unterstützen können - solche, die wir bereits gefördert haben, die aber immer noch unsere Hilfe brauchen und die wir nicht im Stich lassen wollen und darüber hinaus, dass wir im Rahmen der so wichtigen Soforthilfe wieder viel Not in vielen Familien lindern helfen können."

Behinderte Mitmenschen sind gleichgestellte Bürger

Die Geburtsstunde von "Licht ins Dunkel" war eine halbstündige Radiosendung 1973 im Landesstudio Niederösterreich, bei der zu Spenden für das Behindertendorf im niederösterreichischen Sollenau aufgerufen wurde: 2.500 Euro lautete das Ergebnis dieser ersten Radiosendung. Insgesamt hat die Aktion seither in 32 Jahren 132,5 Millionen Euro lukriert, womit Tausende Hilfsprojekte für behinderte Kinder in allen Bundesländern finanziert sowie Not leidende Menschen unterstützt werden konnten. Darüber hinaus ist die Aktion, die im ganzen Land bekannt ist, zu einem fixen Bestandteil des österreichischen Weihnachtsfestes geworden.

Der ORF-Leiter der Aktion, Jörg Ruminak: "Parallel zur erfreulich steigenden gesellschaftlichen Akzeptanz behinderten Lebens ist es meines Erachtens auch eine Notwendigkeit, behinderte Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer nicht als Fürsorgeobjekte zu betrachten, sondern ihnen als gleichgestellte Bürger eine gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Abseits aller Spendenrekorde der vergangenen Jahre ist es unser erklärtes Ziel, auch diese Botschaft zu kommunizieren."

"Ist da jemand?" - Wofür "Licht ins Dunkel" steht

In mehr als drei Jahrzehnten humanitären Engagements beteiligen sich mittlerweile alle ORF-Medien an der Kampagne: Die Eckpfeiler der Hilfe bilden auch heuer wieder die zwei große Fernsehevents: die Auftaktsendung "Ist da jemand? - Ein Benefizabend für 'Licht ins Dunkel'" am 1. und die "Licht ins Dunkel"-Sendung am 24. Dezember.

Der Fernsehauftakt zur "Licht ins Dunkel"-Weihnachtsaktion präsentiert sich heuer in einem neuen Konzept: weniger Glanz und Glamour, dafür mehr Einblick in die Projekte und Schicksale rund um "Licht ins Dunkel" sollen die Sendung journalistischer machen, aber zugleich auch emotionaler. Die Menschen, um die es geht, und die Motive derer, die helfen, stehen im Mittelpunkt der Reportagen, Beiträge und Gespräche. Das Thema lautet Integration statt Isolation - das Miteinander behinderter und nicht behinderter Menschen und die Frage "Was können wir im Umgang mit behinderten Menschen voneinander lernen?" dominieren die diesjährige Auftaktshow.

Die Großspender, die Barbara Stöckl im Studio begrüßen wird, sind nicht nur Überbringer von Spendenschecks, sondern haben sich von den Projekten, die sie fördern, auch selbst überzeugt. Ebenfalls zu Gast:
der Schirmherr der Aktion, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit seiner Gattin Margit. Die Publikumslieblinge Armin Assinger, Sepp Forcher, Peter Resetarits, Helmut Pechlaner, Hannelore Veit, Ingrid Thurnher und Barbara Karlich unterstützen die Aktion heuer mit ganz besonderen Grußbotschaften und gewähren Einblick in ihre persönlichen Weihnachtserinnerungen. Die Show-Acts bestreiten Udo Jürgens, Christl Stürmer, Papermoon, Bluatschink und Rainhard Fendrich mit seinem brandneuen Song "Schlaf mit dein' Herzschlag ein".

Peter Rapp, Elmar Oberhauser und Alfons Haider führen durch den Heiligen Abend

In der "Licht ins Dunkel"-Sendung am 24. Dezember begrüßt Peter Rapp die Zuseher von ORF 2 zum 27. Fernseh-Spendenmarathon am Heiligen Abend. Die Spendentelefonnummer - kostenlos aus ganz Österreich - ist wieder das Datum des Heiligen Abends: 0800 24 12 04. Aus dem Ausland ist es die Telefonnummer +43 1 24 660. Das Call-Center mit mehr als 200 Spendenannahmeplätzen am Wiener Küniglberg wird durch Call-Center in den Landesstudios verstärkt. Das "intelligent network" von Telekom Austria wird dafür sorgen, dass modernste Technologie dem Ansturm auf die Spendentelefone standhält. Bundesheersoldaten, Prominente und viele freiwillige Helfer werden "Telefondienst" versehen. Im "Mittagsblock" von 12.00 bis 14.00 Uhr wird Elmar Oberhauser Repräsentanten der heimischen Politik zum Gespräch bitten und sie nach ihrem persönlichem Engagement sowie politischen Weichenstellungen befragen. Auch am Heiligen Abend wird Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu Gast in der Sendung sein. Kardinal Christoph Schönborn wird ebenfalls erwartet.

Die Schweizer Sängerin Francine Jordi und "Wenn die Musi spielt"-Moderator Arnulf Prasch laden ab 19.55 Uhr zu "Weihnachten auf Gut Aiderbichl" ein. Die deutsche ARD ist dabei Kopartner und überträgt die Sendung am Heiligen Abend in Deutschland. Wie schon im Vorjahr führt das Gastgeberpaar durch ein festliches und besinnliches Programm mit viel Musik und prominenten Gästen. Ab 22.00 Uhr meldet sich der Küniglberg wieder und Alfons Haider begrüßt live aus der Spendenzentrale vom ORF-Zentrum das Publikum. Er wird in den folgenden 90 Minuten den Fernsehabend für die Zuschauer gemütlich-besinnlich ausklingen lassen.

Das ORF-"Licht ins Dunkel"-Netzwerk aller ORF-Medien

Auch viele andere ORF-Sendungen stellen sich in den Dienst der guten Sache:
"Willkommen Österreich" bringt ab 1. Dezember - jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 17.05 bis 19.00 Uhr in ORF 2 - Beiträge, eingebettet in einen Adventkalender, in denen das Engagement von Partnern und Sponsoren in Verbindung mit "Licht ins Dunkel" präsentiert wird.

"Sport am Sonntag" wird in seiner Versteigerungssendung am 19. Dezember ab 18.30 Uhr in ORF 1 das Thema Sport und Behinderung in den Mittelpunkt rücken.

Die "Seitenblicke" werden wieder auf ihrer erfolgreichen "Night Tour" mit Prominenten, die mit gutem Beispiel vorangehen, für die Aktion werben und Spenden sammeln. Ein "Seitenblicke spezial" am 25. Dezember um 12.30 Uhr zeigt eine Zusammenfassung der "Charity-Night-Tour".

Der größte Adventkalender Österreichs, der "Licht ins Dunkel"-Adventkalender an der Fassade des Wiener Rathauses, öffnet täglich ab 1. Dezember um 19.54 Uhr in ORF 1 seine Fenster.

Die ORF-Landesstudios produzieren mehrere Stunden "Licht ins Dunkel"-Programm mit ihren Live-Sendungen am 23. Dezember ab 18.30 Uhr und am 24. Dezember jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr, von 14.00 bis 15.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Die ORF-Radioprogramme Ö1, Ö3 und FM4 unterstützen und promoten wie jedes Jahr eigene "Licht ins Dunkel"-Projekte - und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich auch hier in einem hohem Maße persönlich, sei es beim Punschausschenken oder als prominente "Versteigerungsobjekte".

Ö1 promotet "PlayROB", ein Robotersystem als Spielassistent für körperbehinderte Kinder, und bittet seine Hörerinnen und Hörer um Hilfe. Hitradio Ö3 und die Ö3-Gemeinde unterstützen das erste urbane SOS-Kinderdorf-Projekt in Österreich, das derzeit in Wien entsteht. FM4 hat das "Zentrum Spattstraße", eine Linzer Einrichtung für Jugendliche in Krisensituationen, zum FM4-Projekt für "Licht ins Dunkel" gemacht.

Im Internet bietet http://lichtinsdunkel.ORF.at nicht nur einen aktuellen Benefizkalender mit Veranstaltungshinweisen, sondern bringt auch Storys und Hintergrundinformationen rund um "Licht ins Dunkel" -und es kann selbstverständlich auch online oder mit Kreditkarte gespendet werden.

Darüber hinaus unterstützt auch der ORF TELETEXT die Aktion und bietet mit dem Serviceangebot für Gehörlose Untertitelungen der wichtigsten "Licht ins Dunkel"-Sendungen an.

So kann gespendet werden

Gespendet werden kann via Erlagschein auf das PSK-Konto 237 6000. Die Erlagscheine liegen bei allen Postämtern und Geldinstituten auf. Die Telefon-Hotline 0800 24 12 04 steht ganzjährig - kostenlos aus ganz Österreich - zur Verfügung. Jeder Anrufer, der eine Spendensumme bekannt gibt, erhält in den Tagen danach einen Erlagschein zugesandt. SMS-Spendenmöglichkeit wird von allen Mobilfunkbetreibern ab 1. Dezember angeboten: einfach "?" an 0800 24 12 04 schicken. Der gewählte Betrag wird automatisch von der nächsten Handyrechnung an "Licht ins Dunkel" überwiesen. Im Internet kann man auf der Spendenseite http://lichtinsdunkel.ORF.at mit Kreditkarte und Online-Banking spenden bzw. online einen Zahlschein anfordern.

Rückfragen & Kontakt:

ORF - "Licht ins Dunkel"
Christine Kaiser
Tel.: +43 (0)1/87878 - DW 12422
http://lichtinsdunkel.ORF.at
http://tv.ORF.at
http://kundendienst.ORF.at

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