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Strache: Wiener Sicherheitsmisere auch hausgemacht!

Häupl soll auf den Tisch hauen und nicht nur jammern.

Wien, 23-11-2004 (fpd) - Durch die immer gleiche wehleidige Jammerei des Wiener Bürgermeisters in Sachen Sicherheit werde der Schutz der Bevölkerung nicht verbessert, sagte heute der Wiener FPÖ-Chef Heinz Christian Strache im Zusammenhang mit der dramatischen Entwicklung der Sicherheitssituation in der Bundeshauptstadt.

Häupl möge sich ein Beispiel an den Macherqualitäten des Kärntner Landeshauptmanns Haider etwa im Zusammenhang mit dessen Vorgangsweise in der Asylfrage nehmen. "Haider hat in Kärnten keine absolute Mehrheit, setzt sich aber durch. Häupl dagegen hat eine satte Mehrheit und ist trotzdem ein Fliegengewicht, wenn es darum geht, für die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener ordentlich auf den Tisch zu hauen", so Strache. Offenbar sei Häupl aber mehr ein Mann des wehleidigen Wortes als der Tat. Denn auch in jenen Bereichen, für die er selbst als Bürgermeister zuständig ist, wie etwa der Bekämpfung des Bettlerunwesens, habe er sich der reinen Passivität verschrieben.

"Die aktuelle Asyldiskussion ist eine gute Gelegenheit für Häupl zu beweisen, dass ihm die Anliegen der Wienerinnen und Wiener nicht egal sind. Denn auch in Wien sind die Zustände katastrophal. Häupl braucht gar nichts selbst zu erfinden, sondern dem Kärntner Landeshauptmann nur dessen Vertragskündigung mit dem Bund nach zu machen", so Strache.

Das sei offenbar die einzige Sprache, die Innenminister Strasser verstehe, wenn es um eine wirklich nachhaltige Lösung der permanenten Asylmisere in Österreich gehe. Allerdings müsste sich Häupl dazu eben zu einem politischen Kraftakt aufschwingen und von seiner bisherigen Strategie in der gesamten Asyl- und Zuwanderungsfrage, die betroffenen Menschen nämlich mit den Problemen allein zu lassen, Abschied nehmen. Strache: "Diese Kehrtwendung Häupls wäre höchst an der Zeit. Vielleicht passiert ja das Wunder von Wien und der Bürgermeister besinnt sich darauf, dass er mit dem Amt auch die Verantwortung für den Schutz der Menschen übernommen hat", so Strache abschließend. (Schluß) jen

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