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Hammer: FCG sieht die Justiz als "Mistkübel für alte Soldaten!"

"Wir bekommen nur die Soldaten die vor dem Rausschmiß stehen und dem Alkohol zusprechen, na echt super!"

Wien, 23-11-2004 (AUF-AFH) - Für einen gehörigen Skandal sorgt derzeit eine merkwürdige Art der "Wahlwerbung", eine "Top-Information" der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) in der Justiz, berichtet Major Werner Hammer, Bundesvorsitzender der AUF-AFH, zum laufenden Personalvertretungswahlkampf.

Wie in einer Aussendung der FCG-KdEÖ/Justiz unter www.fcg-kdeoe.at/justiz nachzulesen war, werden Soldaten des Österreichischen Bundesheeres mit Vorurteilen überhäuft: So werden Heeresangehörige, vor allem Unteroffiziere im Rang eines Vizeleutnant, als alt, vor dem Rausschmiß stehend, dem Alkohol zusprechend und als nicht mehr benötigt bezeichnet und dadurch diffamiert und schwer in ihrem Ansehen in unserer Gesellschaft geschädigt!

Die AUF-AFH widerspricht energisch dieser Art der Darstellung und Abqualifizierung des Berufsstandes Soldat und insbesondere des Dienststandes Unteroffizier! Ferner erwartet sich die AUF-AFH eine sofortige Klarstellung des Vorsitzenden der Bundessektion LV/FCG in der GÖD und eine entsprechende öffentlichkeitswirksame Entschuldigung von Seiten der Verfasser!

Diese ungeheuerliche Vorgehensweise zeigt wieder einmal, daß solchen "Personalvertretern" alle Mittel recht sind, um in jedem Ministerium gerade jene "Wahrheit" zu verkaufen, die ihnen dort am besten paßt. Um im jeweiligen Ressort Wählerstimmen zu maximieren ist ihnen offenbar jedes Mittel recht. Solche Aussagen zeichnen jedoch auch eindeutiges "Sittenbild" dieser Organisation, so Hammer.

Getreu dem Motto: "Wer, wenn nicht wir" fordert die AUF-AFH ein faires Verfahren bei der Überleitung in andere Ressorts ohne Nachteile für verdiente und erfahrene Unteroffiziere. Auch fordern wir nach wie vor eindeutige Richtlinien bei der Übernahme von MZ und den derzeitigen VB/S durch ein Soldatenanstellungsgesetz, welches die bevorzugte Aufnahme in den Bundesdienst regelt, so Werner Hammer abschließend. (Schluß) jen

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