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AVISO - Pressegespräch: Ökostromgesetz - Beschwerde an EU-Kommission durch EREF

Österreich wird EU-Erneuerbare Energierichtlinie nicht erfüllen und legt 78,1% Ziel falsch aus

Wien (OTS) -

Wann: 24. November 2004 um 9.30 Uhr Wo: Cafe Griensteidl, Karl Krauss Saal, Zugang Schauflerg. 2, 1010 Wien

Gemeinsam mit der IG Windkraft wird der Europäische Dachverband der Ökostromerzeuger - European Renewable Energies Federation (EREF) im Rahmen des Pressegesprächs seine offizielle Beschwerde an die EU Kommission in Zusammenhang mit dem österreichischen Ökostromgesetz präsentieren. Kernpunkte der Beschwerde sind die Nichterfüllung der EU-Erneuerbare Energierichtlinie, insbesondere durch die falsche Auslegung des 78,1% Zieles durch die österreichische Bundesregierung sowie weitere Europarechtswidrigkeiten durch das geplante Ökostromgesetz.

Die EU-Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen verpflichtet Österreich bis 2010 einen Anteil Erneuerbarer Energien von 78,1 % zu erreichen. Entscheidend ist, wie dieses Ziel berechnet wird: EREF kritisiert u.a., dass Österreich derzeit als Bezugsbasis von einem Bruttoinlandsstromverbrauch im Jahr 2010 von 56,1 TWh ausgeht, obwohl sich der Stromverbrauch bis 2010 - laut Schätzungen der Regulierungsbehörde Energie Control GmbH - auf rund 72 TWh belaufen wird.

Als Gesprächspartner zur Verfügung stehen Ihnen:

Dr. Dörte Fouquet - Direktorin von European Renewable Energies Federation (EREF) und Brüssler Europarechtsexpertin Mag. Stefan Hantsch - Geschäftsführer der IG Windkraft Österreich

Bitte um Anmeldung bis 23.11.2004 unter presseservice@igwindkraft.at

Rückfragen & Kontakt:

IG Windkraft
Dr. Martina Zowack
Tel: +43 664/1401553
m.zowack@igwindkraft.at

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