Wiener Gemeinderat - Budget 2005 (15)

Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Wien (OTS) - GR Dr. Kurt Stürzenbecher (SPÖ) erinnerte daran, dass im Kommunalen Wohnbau nicht nur 22.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert, sondern auch 65.000 Familien unterstützt werden. Insbesondere hob er hervor, dass im Sozialen Wohnbau in Wien hervorragende Architekten von internationalem Rang beschäftigt werden. Er erinnerte auch daran, dass laut jüngsten Studien die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Wohnangebot mit 79 Prozent sehr hoch sei.

GR Günter Kenesei (Grüne) fokussierte seinen Debattenbeitrag auf den Zustand der Freizeit- und Spielflächen in den ehemaligen Schmidt-Stahl-Werken, "City 10" in Favoriten. Er kritisierte, dass zum einen auf dem Kinderspielplatz ein zu grober Schotter als Fallschutz verwendet werde, zum anderen bemängelte er die nicht ausreichende Spielsituation für Jugendliche in der Wohnhausanlage. Es sei bedauerlich, so Günter Kenesei (Grüne), dass trotz eines Lokalaugenscheins mit Wohnbaustadtrat Werner Faymann (SPÖ) vor knapp sechs Monaten nichts an Verbesserungen geschehen sei.

GR Ingrid Schubert (SPÖ) widmete ihren Debattenbeitrag grundsätzlichen Überlegungen zum Thema Wohnbau. Insbesondere hob sie den sozialen Wert der Wohnbauförderung hervor. Ohne diese wären die Mieten mitunter zwischen 100 bis 300 Prozent teurer, so GR Ingrid Schubert (SPÖ). Mittels Themenbauten versuche die Stadt erfolgreich seit vielen Jahren den verschiedenen Wohnansprüchen der Wienerinnen und Wienern gerecht zu werden. Bis 2020 prognostizierte sie eine leicht ansteigende Wohnungsmarktnachfrage, so dass in nächster Zukunft um die 55.000 Neubauwohnungen entstehen werden. Als bedauerlich bezeichnete sie die hohe Anzahl von Beziehern von Wohnungsbeihilfe.

In einer tatsächlichen Berichtigung betonte GR Dr. Herbert Madejski (FPÖ), dass die Wohnbauförderung in wesentlichen Teilen von Seiten des Bundes getragen werde.

Wohnbaustadtrat Werner Faymann (SPÖ) betonte, dass auch in Zukunft das Wohnen in Wien leistbar bleiben müsse. In weiterer Folge dankte er allen Rednerinnen und Rednern.

Die Debatte wurde um 23.32 Uhr unterbrochen. Sie wird morgen mit der Geschäftsgruppe Umwelt ab 9 Uhr fortgesetzt. (Schluss) hch/sp

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