SPÖ-Juznic sieht Wien gegenüber Herausforderungen am Energiesektor gut gerüstet

Wien (SPW-K) - Hauptsächlich mit den Leistungen der Wiener Stadtwerke für die Wiener Bevölkerung und die Wirtschaft setzte sich SPÖ-Gemeinderat Peter Juznic in seinem Debattenbeitrag am Montag im Wiener Gemeinderat über den Budgetvoranschlag Wiens für das kommende Jahr auseinander. "Die Investitionen der Stadt aber auch der Wiener Stadtwerke sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Motor für Wien und damit ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen", hob Juznic hervor.

Juznic kam zudem auf die jüngsten Anpassungen beim Strom- und Gastarifs zu Beginn dieses Monats zu sprechen und führte diesen Schritt auf die in jüngerer Zeit stark gestiegenen Einstandspreise bei den Primärenergieträger zurück. Juznic: "Die Anpassungen dienen jedenfalls nicht der Gewinnmaximierung von Wienstrom und Wiengas, sondern sind notwendig, um die Unternehmen nicht wirtschaftlich in Schwierigkeiten zu bringen, die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten und die Versorgungssicherheit zu bewahren". Der Redner erklärte zudem, dass die Energieversorgungsunternehmen der Stadt sowohl in einem österreichweiten als auch internationalen Vergleich weiterhin ein für die Kunden niedrigeres Preisniveau aufwiesen und kündigte an, dass Wienstrom im Zuge der für das Jahr 2005 vom Strompreisregulator angekündigten Netzpreissenkung seine Kundentarife - im Gegensatz zu anderen Energieversorgungsunternehmen - infolge dieses Schrittes nicht anheben werde.

Hinsichtlich der Wiener Linien wies Juznic auf die große Kundenzufriedenheit mit diesem Anbieter öffentlicher Verkehrsleistungen in Wien hin und untermauerte seine Ausführungen mit einem Marktanteilsvergleich. Während in Wien 34 Prozent, so der Gemeinderat, aller zurückgelegten Wege in der Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmittel erfolgten, würde dieser Wert in München nur 25, in Stuttgart 22, in Düsseldorf 21, in Bremen 16, in Graz 16, in Innsbruck 15, in Salzburg 13, in Linz aber immerhin noch 20 Prozent betragen. Für das heurige Jahr erwartet Juznic jedenfalls einen neuen Beförderungsrekord bei den Wiener Linien. Der Redner wies außerdem auf die große Bedeutung des U-Bahnbaus in Wien für die Wirtschaft und damit Arbeitsplätze hin. Juznic: "Mit den Investitionen im U-Bahnbau werden jährlich rund 24.000 Arbeitsplätze gesichert". Nicht zuletzt lehnte Juznic die von ÖVP-Politikern getätigten Überlegungen hinsichtlich einer Privatisierung von im Dienste der Daseinsvorsorge von den Wiener Linien erbrachten öffentlichen Verkehrsleistungen ab.

Abschließend führte Juznic noch einige Zahlen, Daten und Fakten bezüglich der Fernwärme Wien an und informierte, dass künftig die Abwärmepotentiale - etwa im Rahmen der Müllverbrennung - insbesondere in den Sommermonaten neben der Warmwasserversorgung auch für die Kälteerzeugung bzw. Klimatisierung genutzt werden würden. "Wien ist jedenfalls auf die Veränderungen am Energiemarkt gut vorbereitet und wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um auch die künftigen weiteren Herausforderungen auf diesem Gebiet erfolgreich zu bewältigen", schloss Juznic. (Schluss)

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