VSStÖ: AG verkauft Studierende für dumm

Persönliche Befindlichkeiten haben nichts im Studierendenparlament verloren

Wien (SK) "Marx ist in seiner Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten", so Andrea Brunner, Vorsitzende des VSStÖ, in Richtung ÖVP-Studierendenobmann Marx. "Uns war die Durchführung der Urabstimmung ein Anliegen, der Vorschlag der ÖVP-AG, die Urabstimmung an einem Tag im Advent zu machen, ist ein schlechter Witz. Der Vorschlag des VSStÖ war, die Abstimmung vier Tage im Jänner durchzuführen", so Brunner Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es gehe beim Thema Urabstimmung nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem HSG-Initiativ Antrag. "Da sind sowohl beleidigte Leberwürste, als auch Vorschläge, wie ein Tag im Advent fehl am Platz", so Brunner in Richtung ÖVP-AG. "Aus persönlichem Befinden eine Urabstimmung zu blockieren, ist unseriös."

"Wir haben eine breite Basis für die Urabstimmung aufgebaut", erklärt Brunner. Von Liberalen bis KommunistInnen und Teilen der Fachschaftsliste (FLÖ) ziehe sich die Zustimmung für die Befragung der Studierenden. Nur die ÖVP-AG blockiere mit einem unseriösen Vorschlag. Der Antrag der ÖVP-Studierenden hätte eine geringe Wahlbeteiligung und somit weitere Angriffsfläche für die FPÖVP zur Folge gehabt. "Die ÖVP-AG will und wollte nie eine Urabstimmung. Wieso sollte sie auch, schließlich ist sie für das Gesetz, wie mehrere Aussendungen beweisen", zeigt Brunner eine weitere Absurdität des ÖVP-AG Vorschlags auf.

"Wir sind der ÖVP-AG und der FLÖ entgegen gekommen", so Brunner. So wäre eine Arbeitsgruppe mit allen Fraktionen und mehreren Universitätsvertretungen eingerichtet worden, die mit der Durchführung der Urabstimmung beauftragt worden wäre. Mehrere Fragestellungen der Abstimmung wurden im Laufe der Sitzung noch geändert. Brunner abschließend: "Es war uns ein Anliegen, die Interessen der Studierenden sprechen zu lassen. Die ÖVP-AG hat die Interessen der Studierenden mit Füßen getreten." (Schluss) cs/mp

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