Dörfler: Hueter weiß nicht wie er soll

Offensichtlich geht das Landtagsgeschehen an ihm vorbei

Klagenfurt (OTS) - Zur heutigen Aussendung des
Landtagsabgeordneten Hueter reagierte Verkehrslandesrat Dörfler empört über das angebliche Doppelspiel, welches ihm vom offensichtlich uninformierten Hueter vorgeworfen wurde. Dörfler erklärte, dass Hueter selbst Mitglied der Transitplattform ist und kenne anscheinend den eingebrachten Dreiparteienantrag (FPÖ, SPÖ und ÖVP) nicht, welcher im Landtag am 1. Februar 2001 einstimmig (!) beschlossen wurde, in welchem "umgehend der Bau der zweiten Tunnelröhre Katschbergtunnel" gefordert wurde.
Der Verkehrsreferent weist darauf hin, dass er diesen Beschluss bereits nicht nur umgesetzt hat, es wurden sogar bereits im letzten Jahr Lärmschutzwände im Bereich der Tauernautobahn A 10 errichtet.

"Anscheinend ist es Hueter ebenfalls entgangen, dass bereits nächstes Jahr der Baubeginn für eine Einhausung im Bereich der Gemeinde Trebesing, die immerhin 25 Millionen Euro umfasst, erfolgen wird", erinnerte Dörfler.
Weiters sei Hueter entgangen, dass mit einer Vereinbarung zwischen dem Land Kärnten, dem Bund, der ASFINAG, dem Land Salzburg und den betroffenen Gemeinden das größte Lärmschutzpaket der österreichischen Geschichte, mit einem Volumen von 300 Millionen Euro, beschlossen wurde.

Dörfler fordere Hueter auf, seine Rolle als Mitglied der Transitplattform neu zu überdenken. Genau diese Rolle sei aufgrund seiner letzten Aussagen als politisches Doppelspiel zu werten.
"Denn jemand der vom Schutz gegen Transit spricht und gleichzeitig in einer Diskussion um die Sondermaut einen Slalom fährt, kann man wohl nicht ernst nehmen. Wie sonst ist es zu erklären, dass in der letzten Landtagssitzung am 21. November 2004 ein einstimmiger Beschluss für die Beibehaltung der Sondermaut gefasst wurde.
"Hueter ist offensichtlich im Landtag schlichtweg überfordert und weiß nicht wofür bzw. wogegen er stimmt. Offensichtlich reicht das Denken des Bürgermeisters Hueter nicht über das Gemeindestraßennetz hinaus", stellte Dörfler fest.

Dörfler versicherte weiter, dass er als Verkehrsreferent weiterhin für eine anrainergerechte Verkehrspolitik eintreten und mehr denn je bei Bürgerversammlungen an der Seite der Betroffenen kämpfen werde.

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