ÖAMTC: Schluss mit bösem Spiel ums Autofahrer-Börsel

Club lehnt Pkw-Maut ab

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Der ÖAMTC lehnt alle Überlegungen zu einer Einführung einer kilometerabhängigen Pkw-Maut ab. Die Autofahrer zahlen schon genug",betont Elisabeth Brugger-Brandau, die Verkehrswirtschaftsexpertin des ÖAMTC. "Allein die technische Machbarkeit darf nicht zum weiteren Griff ins Autofahrer-Börsel führen."

Die Pkw-Maut wäre eine extreme und zudem ungerechte Zusatzbelastung für Österreichs Autofahrer, so der ÖAMTC. "Eine Pkw-Maut könnte nur durch erhebliche Reduktion der bestehenden Kraftfahrzeugabgaben wie Mineralölsteuer, Kfz-Steuer, Normverbrauchsabgabe oder Autobahnmaut fair ausgeglichen werden", erläutert Brugger-Brandau. Schon bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.500 km pro Jahr würden bei Nichtausgleich durch eine Reduktion fixer Abgaben jährlich mehrere hundert Euro Mehrkosten anfallen. Für Pendler entsprechend mehr.

"Jetzt, wo endlich durch die Einführung der Lkw-Maut der Schwerverkehr einen Teil seiner verursachten Kosten trägt, kann nicht wieder der Pkw-Verkehr zu dessen Querfinanzierung wie 'im alten Stil' beitragen. Ganz zu schweigen von den notwendigen sozialen Entlastungen - zum Beispiel für Pendler oder behinderte Menschen, die auf das Auto angewiesen sind. Damit stellt sich die Wirtschaftlichkeit des Systems selbst in Frage", sagt Brugger-Brandau abschließend.

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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