Konsumentenschutzminister Haupt: Prozess wird Gerechtigkeit für WEB-Geschädigte bringen

Wien (BMSG/OTS) - Zum heutigen Beginn des Zivilverfahrens geschädigter WEB-Bautreuhand-IMMAG-Anleger gegen die Salzburger Sparkasse nahm Konsumentenschutzminister Mag. Herbert Haupt Stellung:
"Ich bin froh, dass nun die Geschädigten endlich auf dem Weg zu ihrem Recht sind. Es ist dies ein guter Weg des Konsumentenschutzministeriums, diesen Prozess für die Geschädigten in die Wege geleitet zu haben, da es das oberste Gebot des Konsumentenschutzes ist, den geschädigten Konsumentinnen und Konsumenten zu ihrem Recht zu verhelfen. Über 3.000 Kleinanleger/innen haben aufgrund dieses Skandals ihr Geld verloren, daher bin ich sehr froh, dass nunmehr die Mittel des Rechtsstaates und der Gerichte zum Zug kommen." ****

Konsumentenschutzminister Haupt ermöglichte durch seine Unterstützung die Einbringung von Sammelklagen gegen die Salzburger Sparkasse, gemeinsam mit den Anwälten der durch den WEB-Skandal Geschädigten und dem Prozesskostenfinanzierer AdvoFin. Ein Musterprozess sollte die Haftung der Bank für ihre Organe klären. Durch die Sammelklagen wollte man verhindern, dass mittlerweile berechtigte Ansprüche verjähren. Der Streitwert beträgt mittlerweile über 127 Mio. Euro. Haupt: "Mit dieser in Österreich beispiellosen Aktion zum Schutz von geprellten Kleinanlegern haben wir nun erfolgreich in die Wege geleitet, dass sich die mitverantwortlichen Banken nicht einfach aus der Verantwortung stehlen können. Alles weitere wird auf dem Rechtsweg geklärt werden." (Schluss) bxf

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