ÖGB-PensionistInnen: Kritik an Gesundheitsreform und Pensionsharmonisierung

"Regierung bürdet Menschen ein Belastungspaket nach dem anderen auf und übt sich in Selbstlob" - ÖGB-PensionistInnen fordern Abgeltung der Inflationsrate

Wien (ÖGB) - Werner Thum, Vorsitzender der ÖGB-PensionistInnen kritisiert die Gesundheitsreform und die Pensionsharmonisierung:
"Diese sogenannten Reformen sind nichts anderes als einseitige Belastungsmaßnahmen für die Bevölkerung. Das Land wird krank gespart und die Regierung übt sich im Eigenlob." Angesichts der ständig steigenden Lebenskosten fordert Thum für die Pensionen eine Abgeltung der Teuerungsrate in Höhe von 25 Euro pro Monat.++++

"Diese Gesundheitsreform ist nur eine kurzfristige Frischgeldbeschaffungsaktion. Langfristig brauchen wir echte Reformen", sagt Thum. Stattdessen gibt es nichts als unsolidarische Maßnahmen. "Diese Gesundheitsreform verstößt gegen das Solidarprinzip. Gesunde werden geschont, Kranke werden ausgenommen. Das ist eines reichen Landes wie Österreich unwürdig", kritisiert Thum.

ÖGB, 22. November
2004
Nr. 768

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Barbara Mader-Marion
Tel.: (++43-1) 534 44/357 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0007