Swoboda: Neue EU-Kampftruppen sind kein Kriegsspielzeug

UN-Orientierung wichtig für breite Akzeptanz

Wien (SK) "Eng an den Grundsätzen und Regeln der Vereinten Nationen orientiert" ist für Hannes Swoboda, parlamentarischer Geschäftsführer der SPE-Fraktion und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, die Einrichtung von rasch einsatzbereiten "EU-Kampftruppen" für friedenserhaltende und friedensschaffende Maßnahmen. ****

Swoboda: "Der Aufbau dieser Truppen ist ein wichtiger Schritt im Rahmen eines umfassenden militärischen und zivilen Sicherheitskonzepts der EU. Allerdings ist die UN-Orientierung eine bedeutende Voraussetzung für die Akzeptanz und den Erfolg von Kampftruppen-Einsätzen."

Die Einheiten dürften jedenfalls nicht für militärische Abenteuer und postkoloniale Engagements zur Verfügung stehen. Gerade Österreich müsse deshalb darauf achten, dass die Truppen mit Überlegung und Sorgfalt vorrangig im Rahmen von UN-Interventionen zum Einsatz kommen. "Die neuen Kampftruppen sollen jedenfalls nicht irgendwelchen Kriegsspielen, sondern der Friedensschaffung dienen", so Swoboda abschließend. (Schluss) ps/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002