ÖAAB-Hoch zur AUGE: Kirche im Dorf lassen

Arbeitszeitregelungen gehören grundsätzlich auf Kollektivvertragsebene ausverhandelt

"Die Frau Paiha soll ihre gewohnten - meist hysterisch formulierten -Rundumschläge unterlassen und endlich aktiv mitdiskutieren", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und Vorstandsmitglied der Wiener Arbeiterkammer, Alfred HOCH, auf eine Aussendung der AUGE-Bundesvorsitzenden Klaudia Paiha. Gleich bei jedem Diskussionseinwurf seitens der Regierungsseite von arbeitnehmerfreindlicher Politik zu sprechen, greift eindeutig zu kurz und ist schuld an der derzeitigen - nicht gewünschten -Zahnlosigkeit des ÖGB.

Arbeitszeitregelungen gehören grundsätzlich auf Kollektivvertragsebene ausverhandelt. Man darf aber dem ÖGB nicht aus der Pflicht nehmen, im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so zu agieren, dass aus reinem Oppositionsdenken nicht Regelungen verteidigt werden, die unter Umständen Arbeitsplätze kosten bzw. Betriebe zur Abwanderung zwingen. "Die AUGE soll daher auch beim Thema Arbeitszeit die Kirche lassen und lieber konstruktive Beiträge in die Diskussion einbringen", so HOCH abschließend.

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