ÖH: Proteste weiten sich aus

In- und Ausländische Solidarität mit ÖH

Wien (OTS) - Nicht nur das Studierendenparlament lehnt die Vorgehensweise der Regierung bei dem Initiativantrag zum HochschülerInnenschaftsgesetz ab, sondern auch verschiedene Studienrichtungsvertretungen (StrV) wehren sich dagegen.

Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH: "Der Protest steht auf einer breiten Basis. Bis dato sind über 40 Solitaritätsschreiben von Studienreichtungsvertretungen eingegangen. Nicht nur die Bundesvertretung wäre von den angedachten Änderungen betroffen, auch die anderen Ebenen haben mit Einschnitten zu kämpfen".

"Auch die Universitätsvertretungen haben erkannt, dass die angebliche Stärkung der Universitäten nicht mehr ist als ein Märchen und sich solidarisch gezeigt", so Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH. "Viele Leistungen, welche die Bundesvertretung momentan zur Verfügung stellt, können von vielen Universitätsvertretungen in diesem Ausmaß aus ressourcentechnischen Gründen nicht gewährleistet werden".

Auf international schlägt der Initiativantrag ebenfalls hohe Wellen. Die ESIB (European Student Information Bureau), als Zusammenschluss Studierendenvertretungen aus 37 europäischen Staaten (vertreten mehr als 11 Millionen Studierende) und viele ihrer Mitgliedsorganisationen, protestiert aufs schärfste sowohl gegen den Sachvorgang als auch gegen den Inhalt der Novelle.

Die ÖH fordert, dass das Ministerium den Vorschlag zur Novellierung auf dem üblich demokratisch vorgesehenen Weg durchführt und der Initiativantrag der ÖVP/FPÖ-Abgeordneten Brinek/Achleitner zurückgezogen wird.

Eine genaue Auflistung der Solidariätsbekundungen ist in den nächsten Tagen auf der Homepage der ÖH einzusehen www.oeh.ac.at

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Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
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