Blecha: PVÖ fordert 25 Euro Pensionsanpassung und 675 Euro Ausgleichszulagenrichtsatz

Auch ÖVP-Seniorenbund spricht sich mittlerweile für stärkere Erhöhungen aus

Wien (SK) Angesichts der anhaltend hohen Teuerung, der explodierenden Öl-, Gas- und Stromkosten, der steigenden Preise für Lebensmittel und der zusätzlichen Belastungen durch höhere Rezeptgebühren, höhere Krankenversicherungsbeiträge und der Streichung der Brillenzuschüsse fordert Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, eine stärkere Anpassung bei den Pensionen. Blecha: "10,30 Euro brutto decken bei weitem nicht diese Belastungen ab, der Pensionistenverband fordert 25 Euro monatlich als Teuerungsabgeltung!" ****

Blecha begrüßt, dass auch der ÖVP-Seniorenbund - wenn auch ohne genau Angabe eines Betrages - sich heute ebenfalls für einen zusätzlichen Wertausgleich ausgesprochen hat.

Außerdem wiederholte Blecha die Forderung nach einer stärkeren Anhebung des Ausgleichzulagen-Richtsatzes für Alleinstehende. Dieser liegt derzeit bei 653,19 Euro und damit unter der Armutsgrenze (von 670 Euro). Zwar soll der Richtsatz 2005 um 1,5 Prozent auf 662,99 Euro erhöht werden, bleibt aber trotzdem unter der Armutsgrenze. Blecha: "Der Ausgleichzulagen-Richtsatz soll zumindest auf 675 Euro angehoben werden!" Auch in diesem Fall begrüßt Blecha, dass auch der ÖVP-Seniorenbund - zwar ohne Angabe eines genauen Betrages -ebenfalls eine stärkere Anhebung des AZ-Richtsatzes einfordert. (Schluss) wf/mm

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