Strache: Überfallsrekord in Wien bestätigt Kritik an Häupl an Strasser!

Strache fordert Ärmel aufkrempeln statt Jubiläumsfeiern

Wien (OTS) - Wien, 22-11-2004 (fpd) - Mit neun Überfällen an nur einem Wochenende habe die ohnedies schon dramatische Kriminalitätsentwicklung in Wien einen traurigen vorweihnachtlichen Höhepunkt erreicht. Die Situation sei offenbar an einem Punkt angelangt, wo Mitarbeiter in Supermärkten, Taxler und Trafikanten Freiwild für Verbrecher geworden sind, meinte heute der Wiener FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. "Anstatt sich selbst über Wochen hinweg zu feiern, obwohl es gar nichts zu feiern gibt, soll der Bürgermeister lieber die Ärmel aufkrempeln, um endlich wirksame Schutzmaßnahmen vor Kriminalität für die Bevölkerung einzuführen.", fordert Strache.

Der Wiener FPÖ-Obmann sieht sich in seiner Kritik am Duo Häupl-Strasser durch die jüngsten Ereignisse bestätigt. "Während Strasser mit geschönten Statistiken operiert, um die Lage besser darzustellen, als sie ist, sucht Häupl seine Zuflucht in der ewig gleichen Jammerei gegen die Regierung. Häupl spielt Strasser den Ball zu und dieser blockt ab, bis ihm Häupl wieder den Ball zuspielt. Ein peinliches Ping-Pong auf Kosten des Sicherheitsbedürfnisses der Wiener", so Strache. Häupls Kurs der eigenen Unzuständigkeitserklärung sei der falsche Weg zur Erhöhung der Sicherheit der Menschen in der Stadt. Er habe als Bürgermeister genug Möglichkeiten, um sofort Maßnahmen zu einer spürbaren Entlastung der Situation zu erreichen. Mehr als eine absolute Mehrheit könne man nicht haben, so Strache.

Der Obmann der Wiener FPÖ wiederholte in diesem Zusammenhang erneut die Forderung der Umsetzung seines "Null-Toleranz-Pakets" gegen Kriminelle in Wien. Es beinhaltet u.a. eine massive Aufstockung der Polizeikräfte, eine eigene U-Bahnpolizei, ein Sicherheitspaket für Trafikanten, verstärkte Videoüberwachung sowie eine eigene Sicherheitswacht zur Unterstützung der Polizeikräfte. "Das Sparargument zählt in diesem Fall nicht. Denn wer auf Kosten der Sicherheit spart, spart am falschen Fleck. Eine vernünftige Stadtpolitik muss sich den Erfordernissen der Zeit anpassen und entsprechend reagieren und darf sich nicht damit begnügen, einfach Budgets der Vergangenheit fantasielos fortzuschreiben", schloß Strache. (Schluß) jen

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