Kollektivvertragsabschluss Metallgewerbe: Plus 2,5 Prozent

Für Arbeitgeberseite "vertretbares Ergebnis"

Wien (PWK839) - Die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen für Arbeiter des metallverarbeitenden Gewerbes brachten eine 2,5 %ige Erhöhung bei den Kollektivvertrags- und IST-Löhnen.

Die Verhandlungen gestalteten sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen äußerst schwierig. Das Verhandlungsteam auf Arbeitgeberseite Peter Aigner, Wolfgang Haybäck und Otto Weisleitner meinten nach dem Abschluss: "Angesichts einer Inflationsrate von 2,1 Prozent ein noch vertretbares Ergebnis".

Im Gegenzug konnte für das Metallgewerbe eine unbefristete Verlängerung der flexiblen Arbeitszeitregelung erreicht werden. Im Zeitalter sich schneller drehenden Arbeitsmärkten ein wichtiger Punkte zur Aufrechterhaltung der Flexibilität.

Die Bundesinnungen der Schlosser, Landmaschinentechniker und Schmiede sowie der Elektro- und Alarmanlagentechnik sowie Kommunikationselektronik und die Landesinnung Vorarlberg der Mechatroniker haben sich noch Bedenkzeit erbeten.

Der Kollektivvertrag und die Erhöhungen gelten ab 1. Jänner 2005. (us)

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