Winterliche Fahrbahnverhältnisse verschärften Montag-Morgen-Verkehr

Die bereits gewohnten Blechlawinen im Montag-Morgen-Verkehr wurden durch die winterlichen Fahrbahnverhältnisse heute zusätzlich verschärft. Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtet, kam es im Morgenverkehr zu zahlreichen Unfällen. Auf der A1, Westautobahn, kam es zwischen Pöchlarn und Ybbs auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn zu mehreren Unfällen, die in beiden Fahrtrichtungen zu Stau führten. Auch in Oberösterreich sorgte ein umgestürzter Klein-Lkw auf der A25, Welser Autobahn, in Richtung Passau zwischen Marchtrenk und Wels-Nord für Behinderungen. Zahlreiche Autofahrer mussten mit über einer halben Stunde Verzögerung rechnen. Die S36, Murtal Schnellstraße, wurde zwischen Zeltweg-West und Knittelfeld-Ost zum Nadelöhr - auch dort sorgte ein Lkw-Unfall für Wartezeiten im Frühverkehr.

Gleich zweimal wurde auf der B138, Phyrnpass Bundesstraße, die Geduld der Fahrzeuglenker auf die Probe gestellt. Richtung Inzersdorf kam es zwischen Windischgarsten und Kirchdorf zu Behinderungen nach einem Unfall mit zwei Lkw, bei Kirchdorf bildeten sich nach einem Verkehrsunfall in beiden Richtungen mehrere Kilometer Stau, als der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeschleust wurde. Auf der A9, Phyrnautobahn, in Fahrtrichtung Linz stürzte zwischen Kammern und Traboch um. Das Schwerfahrzeug blockierte sämtliche Fahrspuren und sorgte für umfangreiche Behinderungen.

Was bereits im Flachland zu einer merklichen Verschärfung der Verkehrslage führt, kann sich hingegen in höher gelegenen Regionen mit deutlich mehr Schneefall zu besonders gefährlichen Situationen entwickeln. Gerald Schneider vom ARBÖ Informationsdienst erinnert:
"Die aktuellen Fahrbahnverhältnisse erfordern unbedingt Winterausrüstung und konzentrierte, defensive Fahrweise. Auch der Sicherheitsabstand sollte großzügiger gewählt werden - auf nasser oder gar mit Schnee bedeckter Fahrbahn verlängert sich der Anhalteweg beträchtlich."

(Forts. mögl.)

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