SJÖ: Rechtsextreme verkraften Misserfolg nicht

Büro der Sozialistischen Jugend wird Opfer von Vandalismus

Wien (OTS) - In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde von Unbekannten der Eingang zum Büro der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) mit Plakaten der Burschenschaft Olympia verklebt. Für die Sozialistische Jugend ist dieser Akt des Vandalismus ein Ausdruck der Hilflosigkeit und der demokratiepolitischen Unmündigkeit dieser rechtsextremen Burschenschaft.

Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJÖ, betrachtet die Demonstration am Samstag gegen die rechtsextremen Umtriebe der Olympia als vollen Erfolg und bekräftigt die Bereitschaft der Sozialistischen Jugend, auch weiterhin gegen Rechtsextremismus in all seinen Formen vorzugehen: "Offensichtlich war der Misserfolg im Zuge des geplanten Konrad-Lorenz-Symposiums ein traumatisches Erlebnis für die 'Olympen'. Ich denke aber, dass die Bewohner des Hauses und die AutobesitzerInnen, die hier unbeteiligt 'zum Handkuss gekommen' sind, nicht unbedingt Verständnis aufbringen werden. Wir sind der Olympia auf jeden Fall dankbar, dass sie selbst öffentlich dazu beigetragen hat, aufzuzeigen, welches Demokratieverständnis sie besitzt. Der Andrang zur Olympia nach der Aktion wird sich wohl in Grenzen halten."

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