Vassilakou: Forderung nach Gleichstellung von Präsenz- und Zivildienst

Würde Erhöhung des Verpflegeentgelts für Zivildiener in Wien von 2 Euro pro Tag bringen

Wien (Grüne) - Mit einem Resolutionsantrag wollen die Wiener Grünen eine Gleichstellung von Präsenz- und Zivildienst erreichen. Das Ergebnis wäre eine Erhöhung des Verpflegeentgelts für Zivildiener von 2 Euro pro Tag. Derzeit ist das Verpflegungsentgelt in Wien 11,50 pro Tag, Präsenzdiener erhalten 13,60 Euro. Dazu Klubobfrau Maria Vassilakou: "Neben dieser Erhöhung ist es dringend an der Zeit, dass die Dauer von Präsenz- und Zivildienst angeglichen wird und beides gleichwertig behandelt wird. So wie unsere KollegInnen in Oberösterreich werden wir daher Montag im Wiener Gemeinderat einen Resolutionsantrag einbringen, in dem der Wiener Gemeinderat die Bundesregierung auffordert, hier eine Gleichstellung zu erwirken."

Im grünen Antrag wird darüber hinaus gefordert, dass Zivildiener auf freiwilliger Basis und unter sozialversicherungsrechtlicher Absicherung die Möglichkeit eingeräumt werden soll, die gesetzlich vorgesehene Dauer des Zivildienstes bis zu einem Jahr zu verlängen. Vassilakou: "Eine derartige freiwillige Verlängerung liegt einerseits im Interesse jener sozialen Einrichtungen, die derzeit Zivildiener beschäftigen und benötigen, andererseits kann es auch im Einzelfall für den Zivildiener von Interesse bzw. von Vorteil sein, den Zivildienst freiwillig zu verlängern, sei es als berufliche Erfahrung oder als Überbrückung bis zum Beginn einer neuen Ausbildung."

Vassilakou hofft auf breite Zustimmung im Gemeinderat: "Das wird eine Nagelprobe vor allem für die Wiener ÖVP, weil ihre oberösterreichischen KollegInnen einen gleichen Antrag in Oberösterreich unterstützt haben."

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