Blecha fordert für Pensionisten monatliche Teuerungsabgeltung von 25 Euro und 675 Euro Ausgleichzulagenrichtsatz

Wien (SK) "Metaller plus 2,5, Beamte plus 2,3, Beschäftigte im Handel plus 2,15 Prozent. Und im Gegensatz dazu werden die Pensionisten mit 10,30 Euro brutto abgespeist. Diese 10,30 Euro bedeuten bei einer 1.200 Euro-Brutto-Pension 0,8 Prozent! Und Pensionisten, deren Einkommen unter dem erschwindelten Medianwert von 686,70 und damit unter der Armutsgrenze (von 670 Euro) liegen, bekommen nicht einmal die 10 Euro und 30 Cent, und das bei einer langen Liste an Verteuerungen und Belastungen", kritisierte Sonntag der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. ****

"Es wurde den Pensionisten von der Regierung die Wertsicherung der Pensionen versprochen! Wo ist sie?", fragte Blecha, "angesichts einer offiziellen Teuerungsrate von zuletzt 2,6 Prozent, von explodierenden Heiz- und Stromkosten, von stark erhöhten Mietkosten, von verteuerten Brotpreisen, von zusätzlichen Belastungen wie zum Beispiel der Steigerung des Krankenversicherungsbeitrages von 3,75 (im Jahr 2003) auf 4,85 Prozent (im Jahr 2005), von der gestiegenen Rezeptgebühr von 3,27 Euro (im Jahr 2000) auf 4,45 Euro (im Jahr 2005) und des Wegfalls des Brillenzuschusses."

Blecha fordert noch vor der offiziellen "Verordnung des Sozialministers" zur Pensionsanpassung 2005, die bis spätestens 30. November 2004 erfolgen muss, eine monatliche Teuerungsabgeltung von 25 Euro und eine Erhöhung des Ausgleichszulagen-Richtsatzes auf 675 Euro.

"Denn es kann nicht sein, dass die Regierung die Pensionisten wie Menschen zweiter Klasse behandelt und in die Armut drängt", so Blecha abschließend. (Schluss) ns/bw

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001