Dworak: Ternitz erhält lang geforderte Lärmschutzmaßnahmen entlang der Südbahn-Strecke

Land NÖ beteiligt sich mit 59.500 Euro an Planungskosten

St. Pölten (OTS) - St. Pölten, (SPI) - Für den Bereich Schienenverkehr existiert seit 1999 das NÖ Lärmschutzprogramm, das die schalltechnische Sanierung der Eisenbahn-Bestandsstrecken durch Land, Bund und betroffene Gemeinden zum Ziel hat. Insbesondere Wohnhäuser und Krankenanstalten sollen demnach aufgrund eines Übereinkommens zwischen Bund und Land in erster Linie vor Eisenbahnlärm geschützt werden. Mit Beschluss der NÖ Landesregierung wird sich nun das Land NÖ im Ausmaß von 25 %, das sind 59.500 Euro, an den Gesamtplanungskosten (238.000 Euro) der Lärmschutzmaßnahmen in der Stadtgemeinde Ternitz beteiligen. "Nach Ansicht der Fachleute wird sich die Lärmbelastung für die leidgeprüfte Bevölkerung in Ternitz zumindest um die Hälfte halbieren. Ein absoluter Gewinn für die Menschen und die Lebensqualität in der Stadt, der nur durch das jahrelange Engagement von uns Sozialdemokraten in dieser Sache erzielt werden konnte", begrüßt Landtagsabgeordneter und Bürgermeister der Stadtgemeinde Ternitz Rupert Dworak den nunmehrigen Beschluss der NÖ Landesregierung.****

Nach dem Schienenverkehrslärmkataster, der die Grundlage für das Lärmschutzprogramm darstellt, sind in den NÖ Gemeinden rund 51.000 Einwohner von Bahnlärm stark betroffen. Um die Wohnqualität der Betroffenen zu heben und das verkehrspolitische Ziel der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene umweltverträglich zu gestalten, ist die Errichtung von 250 km Lärmschutzwänden und 15.000 Lärmschutzfenstern nötig. Die Kosten für die Planung und Errichtung werden ca. Euro 180 Mio. betragen, der Zeitrahmen dafür ist ausgehend vom Jahr 1999 mit fünfzehn bis zwanzig Jahren veranschlagt. "Für die Stadt Ternitz ist die Errichtung des Schallschutzes ein ungemein wichtiges Projekt. Besonders auch deshalb, da die Südbahn-Strecke inmitten der Stadtgemeinde liegt und die Belastung durch den Bahnlärm für eine große Anzahl der Bevölkerung seit langem eine schwere Beeinträchtigung ist", so LAbg. Dworak abschließend.
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