"profil": Burgtheater-Regisseurin Andrea Breth übt scharfe Kritik an Staatsoperndirektor

Breth: "Holender ist ein extremer Verhinderer"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" geht Burgtheater-Hausregisseurin Andrea Breth heftig mit Staatsoperndirektor Ioan Holender ins Gericht. Dieser sitze "wie Dagobert Duck auf seinem Goldtopf": "Wenn er sein Geld weder für die Kunst verwendet noch etwas davon an seine Partner (in der Bundestheater-Holding, Anm.) abgibt, dann ist dieser Mann seit Jahren doch völlig fehl am Platz!" Trotzdem werde er "wieder und wieder verlängert - weil er so bequem ist".

Die Wiener Staatsoper hält Breth für "künstlerisch sträflich unterbelichtet". Holender sei ein "extremer Verhinderer, der von Kunst keine Ahnung hat und über Künstler redet wie ein Agent". Die Staatsoper müsste, so Breth weiter, "die beste Oper Europas sein. Statt dessen ist sie nichts als medial-politisch begleitete heiße Luft!"

Über ihre erste Zusammenarbeit mit Burg-Star Gert Voss im Zuge der Inszenierung von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" (Premiere: 27. November) äußert sich Breth euphorisch: "Es gibt kein Fremdsein, es gibt nur größte Zuwendung und größtes Interesse füreinander." Auf die Frage, warum sie nicht früher schon mit Voss gearbeitet hat, antwortet Breth: "Wir waren offenbar Opfer einer Kette von Missverständnissen."

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0003