40 Euro pro Monat weniger für Pensionisten

SP-Haider: Pensionsanpassung treibt immer mehr in die Altersarmut

Linz (OTS) - "Das ist keine Erhöhung, sondern eine empfindliche Kürzung der Pensionen und eine Verhöhnung der älteren Menschen! Wenn das "Anpassung" sein soll, dann höchstens an den unsozialen Stil dieser Regierung!", so Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender Erich Haider zu den Pensions"erhöhungen" für 2005. Gerade ist der Verbraucherpreisindex für Oktober mit 2,6 Prozent auf den höchsten Wert seit drei Jahren gestiegen. Heizen, Wasser und Wohnen sind im Jahresvergleich um sechs Prozent teurer geworden. Angesichts dieser Teuerungswelle und neuer Pensionskürzungen gibt es für die Pensionisten nur 1,5 Prozent Pensionsanpassung. Und auch das nur bis zu einer Pensionshöhe von 686,70 Euro. Alle, deren Pensionen darüber liegen, werden mit 10 Euro und 30 Cent abgespeist.

Erhöhte Heizkosten, Krankenversicherungsbeiträge, Rezeptgebühren oder gestrichener Zuschuss bei Brillen bedeuten empfindliche Pensionskürzungen. Erich Haider weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Pensionen immer mehr an Wert verlieren. Beim Vergleich einer Durchschnittspension von rund 780 Euro mit der gestiegenen Inflationsrate im Zeitraum 2000 bis 2004, zeigt, dass diese Pension heute um mehr als 30 Euro netto weniger wert als im Jahr 2000 ist. Bezogen auf Güter des täglichen Bedarfs beträgt der Wertverlust sogar an die 50 Euro monatlich! "Wenn das mit 10 Euro abgegolten werden soll, bedeutet das, dass die Pensionisten für den täglichen Bedarf rund 40 Euro weniger zur Verfügung haben!", so Haider.

"Hier wird Politik auf Kosten der Pensionisten betrieben. Es werden immer mehr in die Altersarmut getrieben, die mit jedem Cent rechnen müssen, weil ihnen die Pension von einer Welle von Belastungen systematisch weg gefressen wird. Das Aussackeln muss ein Ende haben!", so Erich Haider. "Im ASVG ist ein Wertausgleich vorgesehen, wenn die Anpassung unter der Teuerung liegt. Ich fordere zumindest diesen Wertausgleich für die vielen von Altersarmut bedrohten Pensionisten ein".

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