LH Haider: Exekutivbeamte sind keine Schachfiguren

Kritik an Winterzuteilung von Kärntner Beamten nach Salzburg, Tirol und Vorarlberg

Klagenfurt (LPD) - Scharfe Kritik an den Plänen des Innenministeriums, Kärntner Exekutivbeamte zum Winterdienst in Tourismusgebiete Salzburgs, Tirols und Vorarlbergs abzuziehen, übte heute, Samstag, Landeshauptmann Jörg Haider. Diese Bundesländer sollten ihre Sicherheitsprobleme für sich lösen und nicht durch "Verdünnung" des Sicherheitsnetzes in anderen Ländern, betonte Haider.

Konkret seien zehn Beamte der Polizeidirektion Villach sowie zehn weitere des Landesgendarmeriekommando Kärnten für die Winterzuteilung 2004/05 in Salzburg, Tirol und Vorarlberg vorgesehen, erklärte der Landeshauptmann. Die Beamten sollten jedoch nicht "wie Schachfiguren" hin und her geschoben werden. Kärnten, das selbst einen regen Wintertourismus habe, brauche seine Polizisten und Gendarmen in den eigenen Schigebieten.

Mehr finanzielle Mittel für die Exekutive würden allerdings zur Verfügung stehen, wenn der Asylmissbrauch in Österreich effektiv eingeschränkt werden würde, meinte Haider weiters in Richtung Innenminister Ernst Strasser.
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