Martinz: Kärnten darf kein EU-Geld verlieren

Informationsfluss für die Verhandlungen um EU-Mittel muss stark verbessert werden. Gefahr, dass Kärnten Geld verliert!

Klagenfurt (OTS) - "Ich habe während meines jüngsten Brüsselaufenthaltes leider feststellen müssen, dass Gefahr besteht, dass Kärnten im Zuge der Verhandlungen für die neue Förderperiode Geld verliert", berichtet EU-Landesrat Josef Martinz. Grund für seine Besorgnis sei der mangelnde Info-Fluss innerhalb Kärntens. "Ich habe in einer Regierungssitzung dafür gestimmt, dass der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) die Verhandlungen für Kärnten im Bund und auf EU-Ebene führt, damit Kärnten wieder ausreichend Mittel von der EU lukrieren kann", so Martinz.

Doch würden nach seiner Ansicht zwischen KWF und den diversen Abteilungen des Landes die Informationen stocken oder gar nicht fließen. "Es ist aber in diesem Zusammenhang unabdingbar, dass wir mit einer Stimme unseren Anliegen und Forderungen vorbringen", warnt Martinz.

Unkoordiniertes Vorgehen bzw. fehlende Informationen bringen laut Martinz die EU-Fördermittel für die Periode 2007 bis 2013 in Gefahr. "Ich werde daher gemeinsam mit dem Landeshauptmann eine Gruppe einsetzen, die in ständigem Kontakt steht und jede Information filtert, damit taktisches Agieren zugunsten der Kärntnerinnen und Kärntner möglich wird", sagt Martinz.

Es werde daher schon nächste Woche einen gemeinsamen Termin mit dem Landeshauptmann und den Verantwortlichen des KWF geben. "Es geht hier um die gesamte Fördersumme für Kärnten von 2007 bis 2013. Jetzt ist die entscheidende Phase auf EU-Ebene, in der über die Fördermittel-Zuteilung verhandelt wird. Kärnten darf das nicht unterschätzen", so Martinz.

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