Eintritt frei! - in 24 Budapester Museen: EU-Bürger gehen auch im Parlament gratis auf Entdeckungsreise

Wien (OTS) - Mit dem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai
2004 hat Ungarn seinen Einwohnern und allen Touristen aus den nun 25 EU-Mitgliedsstaaten ein besonderes Geschenk gemacht: freien Eintritt in 24 Budapester Museen und das Parlament! Einzige Voraussetzung für den kostenfreien Blick in die Dauerausstellungen von Nationalgalerie über Ludwig-Museum und Museum für Kriminalgeschichte bis hin zum Ethnographischen Freilichtmuseum in Szentendre ist die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses zwecks Nachweis der Staatsbürgerschaft.

Laut Kabinettsentscheidung der Republik Ungarn können Budapest-Urlauber jetzt nicht nur mit der sparsamen Budapest Card aus wenig ganz viel machen - sondern sogar echtes Geld sparen aufgrund der Tatsache, dass sie EU-Staatsbürger sind. Seit dem 1. Mai dieses Jahres sind die Dauerausstellungen von 24 in staatlicher Trägerschaft geführten Museen für Touristen aus allen 25 EU-Mitglieds-staaten kostenfrei. Die Bandbreite der involvierten Institutionen deckt dabei zahlreiche Fachgebiete von Kunst & Kultur bis Wissenschaft & Forschung ab. Wissenswertes gilt es dann beispielsweise im Semmelweis-Museum zu entdecken, aber auch im Museum für Kriminalgeschichte. Kunsthighlights bieten unter anderem die Nationalgalerie oder das Kunstgewerbemuseum. Technikfreaks kommen etwa im Technik-, Verkehrs- oder Feuerwehrmuseum auf ihre Kosten.

Absoluter Clou: Auch das Parlament, seines Zeichens das größte in ganz Europa - mit sage und schreibe 691 Zimmern ausgestattet - ist in diese Regelung einbezogen. Knapp 50-minütige Führungen in deutscher Sprache gibt es unter Woche immer um 11 und 15 Uhr, sonntags nur um 11 Uhr.

Zusatztipps für Sparfüchse: Freier Eintritt in mehr als 60 Museen gilt mittels der Budapest Card auch für Reisende aus aller Welt, die keine EU-Staatsbürger sind. Sie ist in Hotels, Reisebüros und Metro-Stationen sowie schon vor Reiseantritt bei über 40 Reiseveranstaltern in Deutschland erhältlich. Für 48 Stunden kostet sie derzeit 4.350 Forint (etwa 17 Euro), für 72 Stunden 5.450 Forint (rund 21 Euro). Die Karte wird durch eine viersprachige 100-seitige Broschüre ergänzt, die Auskunft über Einsatzmöglichkeiten gibt und ihre Annahmestellen auflistet. Sie gilt für den Karteninhaber und ein Kind unter 14 Jahren. Dem Besucher öffnet sich mit ihr ein touristisches Sesam. Denn: Fast alle "Geheimnisse" der Stadt lassen sich mit der Karte in der Hand zu Rabattpreisen erschließen, insgesamt hundert Mal gibt es Ermäßigungen zwischen fünf und 100 Prozent. Für weitere Informationen siehe auch unter www.budapestinfo.hu.

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