"Stuntman" und Lebensretter von Sölden in "Thema"

Und: Tischtennis-Weltmeister Werner Schlager ganz privat

Wien (OTS) - Arnold Fiegl ist 40 Jahre alt, hat vier Kinder, einen beschaulichen Job und ein haarsträubendes Hobby. Vorige Woche konnte ganz Österreich den Bergretter beobachten, wie er in hundert Meter Höhe auf (!) einer Gondel der Söldner Seilbahn stand - voll dem eisigen Sturm ausgesetzt - und die Menschen aus der Gondel zur Erde abseilte. Der Ötztaler Gemeindeangestellte ist einer von drei Rettern, die unter Einsatz ihres Lebens die Passagiere der havarierten Gondelbahn sicher zur Erde brachten. Ein beispielloser Drahtseilakt ohne Netz, der in jedem Hollywoodfilm als perfekter Stunt durchgehen würde. Nicht weniger dramatisch waren die Stunden am Gletscher aber auch für Florian Wanka, Bankmanager aus Deutschland, der ein ruhiges Skiwochenende in Sölden verbringen wollte. Er stand am Unglückstag genau bei der Mittelstation unterhalb der Seilbahn, als plötzlich ein dickes Seil herunterschnellte. Nur mit einem Riesensprung in den Schnee konnte sich Florian Wanka retten, da krachte auch schon knapp neben ihm die Gondel zu Boden und fiel in eine Schlucht. Was geschah tatsächlich am Gletscher? Die Retter und der Augenzeuge berichten - eine "Thema"-Reportage von Franz Normann -zu sehen am Montag, dem 22. November 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2.

Weitere Themen:

Im falschen Körper

Schon als kleiner Bub hat er sich im eigenen Körper unwohl gefühlt. Er hat heimlich Mädchenkleider anprobiert, sich immer danach gesehnt, eine Frau zu sein. Mit 28 Jahren hat er es endlich geschafft. Er konnte seine männliche Identität endlich ablegen und zu Janine Hintermayer werden: eine junge Frau, die endlich - nach mehreren Operationen - auch im richtigen Körper lebt. Operative Geschlechtsumwandlung ist heute keine Seltenheit mehr. Menschen, die im falschen Körper geboren wurden, brauchen nicht mehr ein ganzes Leben lang darunter zu leiden. In Salzburg befasste sich ein internationaler Kongress von Chirurgen, Psychiatern und Psychotherapeuten mit den Problemen dieser Menschen. Eine "Thema"-Reportage von Andrea Puschl.

Mister Big

Brücken müssen gestützt, Straßenschilder abmontiert, Stromkabel gekappt, eine ganze Autobahn gesperrt werden. Erst dann heißt es Bahn frei für den größten Transport, der je durch Österreich rollte. Ein Gasreaktor, 400 Tonnen schwer, was dem Gewicht von mehr als 400 Kleinwagen entspricht, geht auf große Reise. Die erste Etappe auf der Donau per Schiff von Rotterdam nach Wien war ein Kinderspiel im Vergleich zu den letzten Kilometern, die jetzt anstehen. Zwei Jahre lange wurde geplant und getüftelt, um die wenigen Kilometer vom Hafen Albern nach Schwechat auf Straßen zu überwinden. "Thema" hat den Supertransport begleitet. Christoph Feurstein über coole Männer und starke Maschinen.

Werner Schlager - ganz privat

Er ist Weltmeister, er war Sportler des Jahres, er ist in China ein Werbestar, Lieblingsopfer von Autogrammjägern - hier zu Lande hingegen wenig populär, beinahe unbekannt. Der 31-jährige Werner Schlager aus Wiener Neustadt hat es geschafft, an die Spitze des Tischtennissports zu gelangen und sich damit als Superstar im fernen Osten zu etablieren. Jetzt steht er auch wieder in seiner Heimat bei den "Austrian Open" in Wels im Mittelpunkt, um sich gegen 500 Teilnehmer aus 47 Nationen zu behaupten, um dann wieder in der Anonymität einer Randsportart unterzutauchen. Der Niederösterreicher führt mit seiner 23-jährigen Lebensgefährtin ein beschauliches Leben. Ronnie Reisenbauer hat den leisen Star ganz privat für "Thema" getroffen.

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