Privatkrankenanstalten-Fonds besonders effizient geführt

Verwaltungskosten nur ein halbes Prozent der Gesamteinnahmen

Wien (PWK 837) - Der für die Finanzierung der privaten Krankenanstalten eingerichtete Fonds wird besonders effizient geführt. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2003 des Privatkrankenanstaltenfinanzierungsfonds (PRIKRAF) hervor, den der stellvertretende PRIKRAF-Geschäftsführer Dr. Kur Kaufmann gemeinsam mit Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat vorstellte.

Kaufmann wies bei der Präsentation besonders auf die niedrige Verwaltungskostentangente von 0,57 Prozent bei Gesamteinnahmen von 72,6 Millionen Euro hin. Damit konnten die Mittel, die von den 22 öffentlichen KV-Trägern aufgebracht werden, effizient an die Krankenanstalten weitergegeben werden. Nach den Worten Kaufmanns gab es im vergangenen Jahr keine Punkeinflation. Die Belagstage entwickelten sich gleichmäßig und die vom PRIKRAF eingeführte medizinische Kontrolle war insofern erfolgreich, als sie von allen Krankenanstalten im Hinblick auf die Verteilungsgerechtigkeit im Fonds akzeptiert wurde.

Im vergangenen Jahr wurden von den 45 nicht über Landesfonds finanzierten Privatkrankenanstalten in Österreich 86.132 Patienten und Patientinnen mit 457.717 Belagstagen und 186,690.000 LKF-Punkten betreut. Damit konnte, so Kaufmann, der 2002 gegründete PRIKRAF seine Tätigkeit erfolgreich weiterführen. Mit dem PRIKRAF wurde die bisherige Tagessatz-Finanzierung in eine leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung übergeführt.

Gesundheitsministerin Rauch-Kallat lobte die bisherige Tätigkeit und wies darauf hin, dass der PRIKRAF ab 2005 verlängert wird. Gleichzeitig stellte sie eine Erhöhung der Gesamtdotierung in Aussicht. (hp)

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