Broukal: Österreichs ForscherInnen wegen zu geringer Mittel in Not

Wien (SK) "Das Aushungern der universitären Forschung nimmt
kein Ende. Auch heute hat der FWF wieder Alarm geschlagen. Eine Unzahl von Projekten kann auf Grund des zu geringen Budgets nicht bewilligt werden, wovon einige hundert Forscherinnen und Forscher betroffen sind", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ und fügte hinzu, dass es unzumutbar sei, dass Österreichs Forscherinnen und Forscher jedes Jahr wieder bangen müssen. ****

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher wies außerdem darauf hin, dass im Zeitalter des Internets solche Hiobsbotschaften aus Österreich schnell ins Ausland gelangen und Forscherinnen und Forscher, die beispielsweise in die USA gegangen sind, ganz sicher nicht motivieren, nach Österreich zurückzukehren. Im Gegenteil, solche Nachrichten seien geradezu ein Aufruf an alle begabten ForscherInnen in Österreich, schnell auszuwandern.

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher erneuerte abschließend seine Forderung nach einer langfristigen Planungs- und Finanzierungssicherheit für den FWF und eine Dotierung im international üblichen Ausmaß, die deutlich über 100 Millionen Euro liegen müsse. (Schluss) cs

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