Grüne/Moser: Gorbach schuld an Schließung von bis zu 400 Postämter

Änderung der Universaldienstverordnung seit Forstinger überfällig

Wien (OTS) - Massive Kritik übt Gabriela Moser, KonsumentInnensprecherin der Grünen, an der verfehlten Infrastruktur-Politik der Bundesregierung, die zur Schließung von bis zu 400 Postämtern führt. "Einerseits Dividenden von der Post AG kassieren und anderseits eine Wischi-Waschi-Universaldiensteverordnung aufrecht erhalten, die das Zusperren von hunderten Postämtern zulässt, führt zwangsläufig zu einer radikalen Ausdünnung bei den Postämtern. Minister Gorbach hätte schon längst die verpfuschte Universaldiensteverordnung aus der Zeit von BM Forstinger reformieren müssen! In der BRD sind z.B. klare Vorgaben und Bevölkerungsschlüssel für die Versorungsstrukturen der Post vorgesehen!" kritisiert Moser.

Noch vergangenen Mittwoch brachte Moser einen Antrag zur Rettung der Postdienstleistungen in den ländlichen Regionen im Parlament zur Abstimmung. Die Regierungsparteien lehnten eine Sicherstellung der Postdienstleistungen mehrheitlich ab. Nun liegt ein weiterer grüner Antrag im Parlament. Moser fordert zur Reform der Universaldiensteverordnung, umgehend einen nationalen Postgipfel einzuberufen. "Es dürfen nicht ganze Landstecken von Postdienstleistungen abgeschnitten werden! Das Ungleichgewicht zwischen den Zentren und den Regionen verschärft sich zusehends", so Moser

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