Ein unverzichtbarer Ort der Begegnung

Eröffnung der Familien-, Brauchtums- und Gesundheitsmesse in Klagenfurt

Klagenfurt (LPD) - Der großartige Messe-Mix mit seinem tollen Programm sei längst zu einem unverzichtbaren Ort der Begegnung geworden und werde auch heuer wieder Tausende Besucher anlocken. Das sagte heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider bei der Eröffnung der Familien-, Gesundheits- und Brauchtumsmesse in Klagenfurt. Unter den vielen Ehrengästen befanden sich unter anderem der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder, Sozialminister Herbert Haupt, LHStv. Peter Ambrozy, die Landesräte Gaby Schaunig und Josef Martinz sowie Messepräsident Walter Dermuth und der Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher.

Österreich sei jenes Land, das in der Familienpolitik Riesenschritte nach vorne gemacht habe. Die Absicht und das Bekenntnis aller Politiker müsse hinter der Familie stehen, was in Kärnten schon nachhaltig bewiesen worden sei. So habe das Kindergeld seinen Siegeszug durch ganz Österreich von Kärnten aus angetreten, sagte Haider. Auch die Steuerreform gebe ein kräftiges Signal in Richtung Familie: "Geordnete materielle Grundlagen bringen nun ganz beachtliche Verbesserungen für Alleinverdiener und -erzieher." Bei der Betreuung älterer Menschen sei man ebenfalls auf die Familie angewiesen: "Über 70 Prozent werden in der Familie gepflegt, womit sich die wirkliche Bedeutung dieser Institution zeigt."

Die Familien- und Brauchtumsmesse sei ein wichtiger Ort der Begegnung, wo sich die große Kärntner Familie wiederfinde, so Haider weiter. Es habe sich in der Brauchtumspflege eine große Begeisterung entwickelt und auch immer mehr junge Menschen wollten dabei sein. Unserer jungen Generation müsse ein Angebot zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung gegeben werden, denn in einer immer größer werdenden Welt, wisse sie oft nicht mehr, wo sie hingehört, so der Landeshauptmann. "Kärnten ist in dieser Hinsicht auf dem richtigen Weg, denn unsere vielfältigen kulturellen Einrichtungen dienen Ankerplatz der Seele."

Haider verwies auch auf den tollen Erfolg des "Kärntner HeimatHerbstes", der mit seiner Brauchtumspflege in den Erntemonaten unser Land in seiner ganzen Schönheit repräsentiere. Da auch die Kärntner Messen großen Anteil am Gelingen dieser Initiative hätten, überreichte Haider dem Messepräsidenten einen Ehrenpreis.

Durnwalder betonte, dass er sich sehr für diese großartige Messe interessiere, weil sie in unserer schnelllebigen Zeit, die Sehnsucht der Menschen nach Geborgenheit stille. "Brauchtum und Volkskultur machen unseren Alpenraum stark und wir müssen unsere Identität pflegen." Außerdem solle den Konsumenten gezeigt werden, wie gesund unsere eigenen Lebensmittel seien. "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt", sagte Durnwalder.

Schaunig verwies auf die Wichtigkeit dieser Messekombination, die mit ihren vielschichtigen Themen aus dem Kärntner Messereigen nicht mehr wegzudenken sei. Die Sozialreferentin strich hervor: "Die Familie ist etwas, was nie an Wichtigkeit und Wertigkeit verlieren wird."

Haupt bezeichnete die Messe als "guten Zusammenklang" dreier Themenbereiche, denn Brauchtum, Gesundheit und Familie seien eng miteinander verknüpft: "In der Familie werden die Weichen gestellt nicht in eine Fast-Food-Gesellschaft sondern in Richtung gesundes Leben zu gelangen." Er plädierte für ein Europa in Vielfalt, wo man in Freundschaft mit den Nachbarn lebe und seine eigene Identität mit dem Blick nach vorne pflege.
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