Landesschulratspräsidentenkonferenz: Gehrer Initiative 12 Mio. € mehr im FAG begrüßt

Trendwende im Finanzausgleich

Wien (OTS) - Durch den neuen Finanzausgleich kam es auf Initiative von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zu einer Trendwende. In den letzten Jahren gab es immer wieder Einschränkungen beim Lehrer-Schüler-Verhältnis Die Schule hat damit ihren Beitrag zur Sicherung der Staatsfinanzen geleistet. Gehrer hat nun erreicht, dass es nun wieder mehr Ressourcen für die Schulen gibt.

Bei der Landesschulratspräsidentenkonferenz wurde die Initiative von Ministerin Gehrer begrüßt, durch die zusätzliche 12 Mio. € für Dienstposten im Pflichtschulbereich zur Verfügung gestellt werden. Damit wurde ein wichtiger Schritt für die Sicherung einer guten Basis im Pflichtschulbereich gesetzt. "Meine Ziele waren, das Lehrer-Schüler-Verhältnis stabil zu halten und kleine Schulstandorte sowie sonderpädagogische Maßnahmen verstärkt zu unterstützen. Alle diese Ziele werden erreicht" erklärte Gehrer. Auch die Sicherung zusätzlicher Lehrerposten für zusätzliche Schülerinnen und Schüler an den Bundesschulen wurde bei der Präsidentenkonferenz positiv hervorgehoben.

ZT: Gehrer setzt Schulbauoffensive fort
In den Bundesschulen nahm die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren zu. Mit einem Schulbauprogramm in der Höhe von 380 Mio. € in den vergangenen vier Jahren wurden 9.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sichergestellt. Der Trend zur Bildung setzt sich auch heuer fort. 3.000 Schülerinnen und Schüler mehr besuchen die Oberstufe eines Gymnasiums oder eine BHS. Deshalb setzt Gehrer auch die Schulbauoffensive fort. Im Jahr 2004 sind 20 große Projekte in Bau. In den nächsten zwei Jahren kommen 44 weitere dazu. Das Bauvolumen beträgt insgesamt mehr als 500 Mio. Euro.

ZT: OECD-Länderbericht bestätigt hohes Niveau der Lehrer Zeitgleich zur Landesschulratspräsidentenkonferenz findet in Amsterdam die Tagung statt, auf der der neue OECD-Bericht "Attracting, Developing and Retaining Effective Teachers" vorgestellt wurde. Als positiv wird am österreichischen Schulwesen gesehen:
* die Differenzierung des österreichischen Schulsystems (junge Menschen können besser als in anderen Ländern zwischen verschiedenen Ausbildungsplätzen wählen und wechseln)
* das gute Arbeitsklima in den österreichischen Klassen,
* die Einführung von Bildungsstandards
* die hohe Qualität der Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer

Im OECD-Bericht kritisch aufgezeigt wurde:
* Schulleiter in Österreich sind oft noch zu wenig auf Aufgaben wie beispielsweise die Schulentwicklung vorbereitet sind. Die Landesschulratspräsidenten sehen darin die Sinnhaftigkeit der von Ministerin Gehrer initiierten Leadership-Academy bestätigt.
* Die Aus- und Weiterbildung sollte enger verknüpft werden - dies wird im Rahmen der Weiterentwicklung der pädagogischen Akademien zu Pädagogischen Hochschulen umgesetzt.

"Generell kann man festhalten: unsere Lehrerinnen und Lehrer sind sehr gut ausgebildet, bieten einen guten Unterricht und engagieren sich für ihre Schülerinnen und Schüler. Sie haben sich die Wertschätzung unserer Gesellschaft verdient und sie haben es sich verdient, dass man ihnen für ihre Leistungen dankt und ihnen Vertrauen entgegenbringt", erklärte Gehrer abschließend.

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