Wiener Jahrbuch für Politik präsentiert

Wien (OTS) - Kommunalpolitische Themen, Reflexionen und Zustandsanalysen der generellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in der Stadt, auch im österreichischen und europäischen Umfeld, enthält das erstmals erschienene "Wiener Jahrbuch für Politik". Donnerstag Abend präsentierten es die Herausgeber, Bürgermeister Michael Häupl, SPÖ-Klubobmann Christian Oxonitsch und der Politologe Gerd Millmann gemeinsam mit Initiator Univ. Prof. Peter Filzmaier den im Echo-Verlag erschienen Band, der insgesamt 41 Beiträge von Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten enthält. Für Bürgermeister Michael Häupl bietet das Buch einen "Blumenstrauß" an Beiträgen zu verschiedensten Themen und gibt damit ein facettenreiches Bild der Stadt Wien, auch in ihren Widersprüchen. Besonders wichtig sei für ihn, so der Bürgermeister, die Berücksichtigung von Themen, die sich mit dem innovativen Aufbruch der Stadt auseinandersetzen und generell eine Linie der kritischen Wahrnehmung der Stadt ohne "Gefälligkeitsartikel".****

Christian Oxonitsch verwies auf den politischen Diskurs, der mit dem Buch gepflegt werde. Wien sei der Brennpunkt der politischen Auseinandersetzung in Österreich, diese Positionierung werde mit dem Jahrbuch unterstrichen. Mit Themen der Wiener Kommunalpolitik setzen sich die Mitglieder der Stadtregierung auseinander. Sepp Rieder thematisiert die Chancen der Wirtschaftsmetropole Wien, Grete Laska die politische Partizipation der Jungen, Renate Brauner "Geriatrie in Wien 2010", Sonja Wehsely die Diversitätspolitik in Wien, Rudolf Schicker "Perspektiven der Stadtentwicklung", Ulli Sima den Tierschutz, Andreas Mailath-Pokorny fragt "Wie viel Hauptstadt brauch die Kultur?" und Werner Faymann nimmt zum Thema "Wohnen in Wien" Stellung. Bürgermeister Häupl hat seinen Beitrag dem verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil gewidmet, Christian Oxonitsch zieht eine "Wiener Politik-Jahresbilanz". Eine kritischer Beitrag von Alfred Worm zur Wiener SPÖ, eine Städtevergleich Berlin-Wien von Klaus Wowereit, Analysen der Pensionsreform von Andreas Jölli und der Steuerreform von Markus Marterbauer, Beiträge zum Klimaschutz, u. a. von Christine Fohler-Norek, zur Wirtschaftsliberalisierung von Gabriele Payr und zur Frage der Leistungen der Städte und Gemeinden von Erich Pramböck stehen für den "Blumenstrauß" an Beiträgen, der auch Fragen wie "Wien - Stadt der Psychologie?" von Ilse Kryspin-Exner nicht ausspart.

Eine Zeittafel und die Biografien der Autoren komplettieren den Band, der um 19,80 Euro erhältlich ist.

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