Der Soundtrack einer Generation: ORF-Herbstevent "Austro-Pop-Show"

Arabella Kiesbauer startet mit Ambros, Danzer und Co. am 26. November im ORF

Wien (OTS) - Retrofeeling mit der "Austro-Pop-Show" - Arabella Kiesbauer lässt am Freitag, dem 26. November 2004, um 21.15 Uhr in ORF 1 gemeinsam mit ihren Gästen den Geist der siebziger Jahre wiederauferstehen. Chris Lohner, Arik und Timna Brauer, Viktor Gernot, Franz Klammer und Georg Danzer erzählen Arabella, wie sie dieses Jahrzehnt erlebt haben und welche Momente für sie von ganz besonderer Bedeutung waren. Als Show-Acts sorgen neben Danzer auch Wolfgang Ambros, Wilfried, und die 70er Allstar Band mit Arthur Lauber, Heinrich Walcher, den Madcaps und der Worried Men Skiffle Group für die richtige Retrostimmung. Außerdem werden aus 40 Austropop-Hits des Jahrzehnts drei Titel gekürt, die die Siebziger im großen Finale am 17. Dezember vertreten werden. Das Produzentenduo Hannes Rossacher und Rudi Dolezal lässt in Einspielungen Prominente wie Helmut Zilk, Dagmar Koller, Karl Schranz, Lukas Resetarits, Reinhold Bilgeri, Christian Kolonovits, Harold Faltermeyer, Klaus Eberhartinger, Michael Niavarani, Herbert Fechter, Eberhard Forcher und viele andere die Songs und Originalaufnahmen der wichtigsten Ereignisse kommentieren. Arabella Kiesbauer streut Dolezal und Rossacher Rosen: "Die DoRos haben da ganze Arbeit geleistet. Sie haben es geschafft, mit der Auswahl des Archivmaterials den Zeitgeist der siebziger Jahre auf die Bildschirme zu zaubern und Emotionen wachzurütteln - von Gänsehaut bis herzhaftes Lachen ist da alles dabei."

Dolezal und Rossacher: "Austropop ist der Soundtrack unserer Jugend"

Auf der Suche nach so manchem Siebziger-Jahre-Kleinod durchforsteten die DoRo-Produzenten Hannes Rossacher und Rudi Dolezal mehr als 250 Stunden Archivaufnahmen. Dabei konnten die beiden aus dem Vollen schöpfen. Dolezal: "Mit unserem eigenen und dem ORF-Archiv decken wir fast 100 Prozent der wichtigsten Momente ab. Uns war es wichtig, immer nur das beste und repräsentativste Material zu verwenden. Wir haben zum Beispiel nicht irgendeinen 'Hofa' vom Ambros genommen, sondern die Originalaufnahmen von 1971 in Schwarz-Weiß." Rossacher weiter: "Es war lustig, das Archivmaterial zu sichten. Für jemanden, der das erlebt hat, ist es wie ein Sprung zurück in die eigene Vergangenheit. Von heute aus betrachtet, denkt man sich bei vielem:
'Oh Gott, wie bescheuert' - durch die zeitliche Distanz sieht man da vieles mit ganz anderen Augen. Aber genau das macht auch den Unterhaltungswert dieser Bilder aus." Rudi Dolezal über die persönliche Verbindung von DoRo zum Austropop: "Wir sehen uns als Chronisten. Vieles von dem verwendeten Material haben wir auch selbst gefilmt. Auch wenn wir international tätig sind, so gehört doch unser Herz dem Austropop, schließlich ist er der Soundtrack unserer Jugend." Hannes Rossacher verspricht weiter: "Die Zuschauer können sich auf eine Zeitreise in Sachen Populärkultur freuen, natürlich aus österreichischer Sicht und verpackt in ein heutiges Gewand." Einig sind sich beide über ihr persönlich wichtigstes Ereignis: "Dass wir einander in den Siebzigern in der Jugendredaktion des ORF kennen gelernt und unsere gemeinsame Begeisterung für Popmusik zum Beruf gemacht haben."

Noch mehr Retrofeeling mit "Kottan" und der "Austro-Pop-Nacht"

"Kottan ermittelt" - wieder! Ab Freitag, dem 26. November, stehen im ORF im Anschluss an die vier Ausgaben der "Austro-Pop-Show" auch vier Folgen der österreichischen Kultserie auf dem Programm, die erstmals Ende der siebziger bzw. Anfang der achtziger Jahre für Begeisterung -aber auch für Diskussionen - beim ORF-Publikum sorgte. Mit der Erfindung des schrulligen Majors Kottan, der in insgesamt 19 Folgen von den Schauspielern Peter Vogel, Franz Buchrieser und Lukas Resetarits verkörpert wurde, schrieben der 2003 verstorbene Autor Helmut Zenker und Regisseur Peter Patzak Fernsehgeschichte. Am 26. November zeigt ORF 2 um 23.40 Uhr die Folge "Nachttankstelle": Am 3. Dezember folgt die Episode "Drohbriefe", am 10. Dezember "Die Beförderung" und am 17. Dezember heißt es dann "So long Kottan".

"Austro-Pop-Nacht - Die 70er" am 26. November in ORF 1

"Wolfgang Ambros: Hier und Jetzt" eröffnet um 1.05 Uhr die erste "Austro-Pop-Nacht": Gedreht wurde diese Personality-Show 1979 in Wien und Umgebung sowie in Deutschland und in Griechenland. "Hier und Jetzt" ist eine Mischung aus Konzertmitschnitten, Videos und Szenen aus dem Privatleben des Künstlers. Im Anschluss erzählt Georg Danzer ab 1.50 Uhr in "Die kleine Show - Und so bin i" von 1976 über seine Jugend, blickt auf seinen bisherigen Werdegang als Sänger zurück und singt unter anderem "Jö schau", "Schau Schatzi" oder "Elfi". Um 2.35 Uhr folgt "Dunkelgraue Lieder - Nachtlese" von Ludwig Hirsch. Der Sänger zeigt eine neue Facette seines Talents und singt in dieser Sendung aus dem Jahr 1979 die mittlerweile legendären Hits von seiner gleichnamigen ersten LP. Auf "10 Jahre Austropop" blicken Vera Russwurm und Peter Hofbauer ab 3.20 Uhr in einem "Okay spezial" von 1981 zurück. Gäste sind unter anderem Wolfgang Ambros, Peter Cornelius, Wilfried, Fez, Cosmetiques und Claudia Robot. Den Abschluss der ersten "Austro-Pop-Nacht" bildet um 4.20 Uhr "Wer war André Heller?", eine etwas andere Personality-Show: André Heller gestaltet 1972 seinen eigenen Nachruf, resultierend aus dem Motto "In Wien muaßt erst sterb'n, damit's di hochleben lassen". Mitwirkende sind neben André Heller unter anderem Erika Pluhar, Helmut Qualtinger und Marianne Mendt.

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