ÖGB-Bachner: ÖGB vertritt ausschließlich die Interessen der Mitglieder

Verluste der Pensionsharmonisierung sind zu groß um zustimmen zu können

Wien (ÖGB) - "Erstens war es die Bundesregierung die den Verhandlungstisch verlassen hat und zweitens waren es die horrenden Verluste die durch den Regierungsentwurf zur Pensionsharmonisierung drohten, die den ÖGB veranlassten diesen Entwurf abzulehnen", stellt die Leitende Sekretärin des ÖGB, Roswitha Bachner, zu den Behauptungen der Klubobleute von ÖVP und FPÖ, Molterer und Scheibner, der ÖGB hätte auf "Befehl der SPÖ" die Verhandlungen abgebrochen, fest.++++

"Unwahre Behauptungen werden auch durch wiederholen nicht wahr. Das gilt insbesondere für das ständig wiederholte Märchen, der ÖGB würde auf 'Befehl' der SPÖ handeln", kontert die Leitende Sekretärin des ÖGB Molterer und Scheibner. Bachner: "Der ÖGB handelt ausschließlich im Interesse seiner Mitglieder. Er beurteilt jede Regierung und jede Partei danach, was sie für die ArbeitnehmerInnen machen. Die nun vorliegende Pensionsharmonisierung ist sicherlich nicht im Sinne der ArbeitnehmerInnen."(ff)

ÖGB, 18. November
2004
Nr. 754

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