Kopietz: Brinek außer Rand und Band!

Wien (SPW) Als "unfassbare verbale Entgleisung, die an Niveaulosigkeit kaum mehr zu unterbieten ist" bezeichnete der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Mittwoch die Aussendung der ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek, wonach die "Jubiläums-Feiern zu Realitätsverlust bei Häupl" führen (OTS 206). Die Hochschülerschaftsgesetz-Novelle sei ein "viel zu ernstes Thema, als es für unqualifizierte Rundumschläge" zu missbrauchen, so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. "Dass Frau Brinek es mit der Realität nicht so genau nimmt, hat sie ja schon mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt", so Kopietz. ****
"Wenn Frau Brinek einerseits Pensionskürzungen zustimmt, sich selbst aber noch schnell durch Pragmatisierung eine höhere Pension sichert, zeugt das jedenfalls, dass zwar für ‚Normalbürger' harte Tatsachen geschaffen werden, für Frau Brinek aber andere Regeln gelten", rief der Landesparteisekretär der SPÖ Wien ein Beispiel in Erinnerung. Und anlässlich der Hochschülerschaftsreform sei zuerst behauptet worden, diese beruhe auf einem Entwurf der Rektoren. Erst als die Rektorenkonferenz dieser Behauptung widersprochen habe, sei plötzlich von einem Hörfehler der ÖVP-Pressedienst-Redakteurin die Rede gewesen. "Frau Brinek, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass auch Studierende Rechte haben, die sie selbstverständlich geltend machen. Und nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass der Bürgermeister und Landeshauptmann Wiens selbstverständlich zu demokratiepolitisch dermaßen bedenklichen Gesetzes-Novellen Stellung nimmt", so Kopietz abschließend. (Schluss) gd

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