Landau: Dank an Journalistinnen und Journalisten für "Mut zum aufrechten Gang"

Prälat Leopold Ungar Mendienpreis 2004

Wien (OTS) - "Unser Land braucht und hat engagierte
Journalistinnen und Journalisten. Unser Land braucht und hat Menschen - gerade auch junge Menschen - die sich einlassen auf Themen, einlassen auf Menschen, einlassen auf das Abenteuer ehrlicher, professioneller, menschengerechter Kommunikation. Und ich bitte Sie, diesen Weg weiterzugehen", so würdigte der Wiener Caritasdirektor Michael Landau anlässlich der Verleihung des ersten Prälat Leopold Ungar Medienpreises die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten.

Michael Landau betonte dabei den "Beitrag der Journalistinnen und Journalisten für eine Kultur des Hinsehens". Kirche und Gesellschaft dürften sich nicht mit Armut und Ungerechtigkeit abfinden; "wir können etwas ändern, und wir sollen es auch."

"Nehmen Sie alle den Preis als Ermutigung und Bitte, dafür weiterzuarbeiten, dass es auch in den nächsten Jahren Preisträgerinnen und Preisträger gibt", so Landau an "Journalistinnen und Journalisten, aber auch an jene, die redaktionelle oder wirtschaftliche Verantwortung tragen - wir alle brauchen ihren Einsatz für einen Journalismus hoher Qualität in diesem Land."
"Es braucht Aufmerksamkeit für Menschen, die an den Rändern des Lebens und an den Rändern der Gesellschaft stehen", so Landau weiter.
"Wir brauchen Sie, damit eine Globalisierung des Verantwortungsbewußtseins gelingt - in Österreich und in Europa, und als Bürgerinnen und Bürger dieser Welt", appellierte Landau.

Die Caritas habe auch die Funktion eines sozialen Brandmelders in der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang sei es für die Caritas "eine Herausforderung, Journalistinnen und Journalisten als Mittler zu dienen, damit diese wiederum Mittlerinnen und Mittler gegenüber einer breiten Öffentlichkeit sein können."
"Wir erleben und erfahren gerade auch als Caritas in der täglichen Arbeit sehr oft, mit wieviel Sensibilität, Engagement und Sachverstand sich Journalistinnen und Journalisten sozialen Themen stellen", so Landau.
Mit der Schaffung dieses Preises soll diese Arbeit gewürdigt werden, betonte der Caritasdirektor.

Der Prälat Leopold Ungar Medienpreis solle Journalisten ermutigen, sich der hohen Verantwortung bewußt zu sein, die sie in ihrem Beruf wahrzunehmen haben. "Ich möchte Sie ermutigen und bitten, Ihre Prinzipien und vielleicht auch Ihre Ideale zu verteidigen. Was Sie tun ist wichtig - wie auch ihr Mut zum aufrechten Gang", so Landau.

Ausdrücklich dankte Michael Landau Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad für die gemeinsame Umsetzung des Prälat Leopold Ungar Medienpreises. Die Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisen Niederösterreich - Wien haben diesen Preis gemeinsam entwickelt und heuer erstmals vergeben.
Mit dem Prälat Leopold Ungar Medienpreis 2004 wurde Florian Klenk (Der Falter) in der Kategrorie Printmedien sowie Ed Moschitz (ORF) in der Kategorie elektronische Medien ausgezeichnet. Regina Strassegger (ORF, 3sat) erhielt den Sonderpreis der Jury.

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