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Matznetter: Enttäuschende Position Leitls zur Entgeltfortzahlung =

Wien (SK) Kein Verständnis brachte der Spitzenkandidat der sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes, Christoph Matznetter, auf, als heute Wirtschaftskammerpräsident Leitl in einer Aussendung euphorisch den gestrigen Ministerratsbeschluss begrüßte für Betriebe bis zu 50 Mitarbeiter einen 50prozentige Zuschuss bei der Entgeltfortzahlung für Arbeitnehmer im Krankheitsfall zu leisten. "Dieses Verhalten des WKÖ-Präsidenten ist deshalb so enttäuschend, da das Wirtschaftsparlament der WKÖ mit den Stimmen aller Fraktionen die Wiedereinführung einer 100prozentigen Entgeltfortzahlung beschlossen hat", so Matznetter. ****

Wieso sich der Präsident der WKÖ überhaupt mit 50 Prozent zufrieden gebe und das auch noch euphorisch begrüßt, bleibt für den Spitzenkandidaten des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes unbegreiflich. "Gerade die Kleinbetriebe sind es, die unter der schwarz-blauen Regierung und unter der Mitwirkung von Leitl & Co laufend draufgezahlt haben", so Matznetter.

Leitl wäre gut beraten, seine Aufgaben als Vertreter der kleinen Unternehmen ernst zu nehmen, statt einmal mehr als "Regierungsverteidiger" und "Wasserträger der Regierungspropaganda" zu fungieren, so Matznetter. "Herr Präsident, es macht keinen Sinn, die verfehlte Wirtschaft-, Budget- und Sozialpolitik dieser Bundesregierung weiter zu verteidigen", schloss der Spitzenkandidat des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes. (Schluss) ns

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