mobilkom austria Alpinstudie: nur jeder sechste Salzburger kennt alpinen Notruf

Salzburg (OTS) - "Not"wendige Information und Erlebnis bietet
heute der Aktionstag "Sicher in den Bergen unterwegs" von mobilkom austria in Salzburg - mobilkom austria Alpinstudie zeigt Salzburg als vorbildliches Bundesland: 94% der SalzburgerInnen haben das Handy am Berg mit dabei - Alarmierend: Nur 16% der SalzburgerInnen kennen den für alpine Notfälle wichtigen Euronotruf 112

Heute Nachmittag findet am Kapitelplatz in Salzburg der Aktionstag von mobilkom austria zum Thema "Sicherheit in den Bergen" statt. Der führende Mobilfunkanbieter Österreichs möchte gemeinsam mit seinen Partnern Österreichischer Alpenverein, Österreichische Bergrettung, Naturfreunde und ÖAMTC die Bevölkerung über die wichtigsten Notrufnummern für alpine Notfälle und das richtige Verhalten aufklären. Die Besucher tauchen von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr in eine alpine Erlebniswelt ein mit Kletterberg, Suchspiel mit einem Lawinenpiepser, einer Hundestaffel, dem ÖAMTC Rettungshubschrauber, Gewinnspielen und viel Information. Durch den Nachmittag führt ORF Salzburg Moderator Manuel Horeth.

"Wir haben unsere Aufklärungsoffensive bereits 2003 gestartet", erklärt Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria, das Engagement. "Nach einem erfolgreichen Aktionstag in Bregenz möchten wir unsere Initiative jetzt in Salzburg fortsetzen." Zusätzlich werden Informationsbroschüren verteilt, die über das richtige Verhalten bei einem Notfall in den Bergen und über die Notrufnummern informiert. Außerdem bietet die Broschüre Tipps für einen sicheren Ausflug in die Berge.

Land Salzburg unterstützt Sicherheitstag

"Das Land Salzburg investiert rund 12 Mio. EUR jährlich in die Sicherheit. Trotzdem bleibt ein Teil Selbstverantwortung bei jedem einzelnen Menschen", erklärt Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller. "Mit dem heutigen Aktionstag machen wir gemeinsam mit dem Veranstalter mobilkom austria die Bevölkerung auf die Wichtigkeit der Notrufnummern und das richtige Verhalten bei einem alpinen Notfall aufmerksam." Insgesamt kam es im Jahr 2003 zu 7.425 Rettungseinsätzen in Österreich. 175 Menschen konnten nur mehr tot geborgen werden. "Wenn durch diesen Aktionstag nur ein Menschenleben mehr gerettet werden kann, weil Hilfe am richtigen Ort rasch eintreffen kann, dann hat sich unser Engagement bereits gelohnt", so die Landeshauptfrau.

mobilkom austria Alpinstudie: Nur jeder 6. kennt Euronotruf

Fast alle SalzburgerInnen, 94%, nehmen das Handy mit in die Berge. Damit ist Salzburg das vorbildlichste Bundesland laut der mobilkom austria Alpinstudie, die Sensor Marktforschung vergangenes Jahr durchführte. Hingegen nehmen nur 85% aller ÖsterreicherInnen das Handy in die Berge mit. 66% der SalzburgerInnen haben durch das Mitnehmen des Handys in den Bergen ein sicheres Gefühl im Gegensatz zum österreichischen Durchschnitt von 62%. Weniger vorbildlich ist das Wissen der SalzburgerInnen über die alpinen Notrufnummern: Über den Alpinen Notruf 140 wissen 18% Bescheid (17% aller ÖsterreicherInnen), den Euronotruf 112 kennt überhaupt nur rund jede/r sechste (16%) Salzburger/in. In ganz Österreich ist der Euronotruf einem Viertel der Bevölkerung bekannt.

Euronotruf 112 in den Bergen wichtig

Allerdings ist gerade der Euronotruf 112 in den Bergen entscheidend. "In den Bergen ist aufgrund der geografischen Gegebenheit eine vollständige Mobilfunkversorgung kaum möglich. Der Euronotruf kann durch seine Besonderheiten auch hier helfen", erklärt Univ. Prof. Dr. Heinz Slupetzky, Erster Vorsitzender des Österreichischen Alpenvereins, Salzburg. Gibt es bei einem alpinen Notfall keinen Empfang, kann der Handynutzer das Handy ausschalten und nach dem Wiedereinschalten statt des PIN-Codes die Nummer '112' eingeben. So sucht sich das Handy automatisch das stärkste Funknetz. Weitere Vorteile des Euronotrufs 112, die ihn von allen anderen Nummern unterscheiden: Er kann in allen europäischen Ländern kostenlos und auch ohne SIM-Karte genutzt werden. Außerdem gilt er als "SOS"-Ruf und wird dadurch priorisiert im Funknetz behandelt. Der Euronotruf hat immer Vorrang, andere Telefongespräche können deshalb sogar abgebrochen werden. "In Salzburg haben wir eine A1 Netzabdeckung von 98,6%. Dennoch ist es wichtig zu wissen, was zu tun ist, wenn es einmal keinen A1 Empfang gibt", ergänzt Boris Nemsic.

Leichter Anstieg der Unfälle in den Bergen Salzburgs im Vergleich zum Vorjahr

"In diesem Jahr hatten wir bereits bis zum 1. November insgesamt 710 Bodeneinsätze", präsentiert Matthias Gruber, Leiter der Bergrettung Salzburg, die Unfallstatistik. "Da in der Wintersaison noch mit einigen Einsätzen zu rechnen ist, entspricht das einem leichten Anstieg gegenüber dem vergangenen Jahr." 2003 kam es zu insgesamt 718 Bodeneinsätzen. Die meisten Unfälle geschehen im Pistenbereich, an zweiter Stelle der häufigsten Unfallorte stehen die Wanderrouten "Gerade dieser Anstieg der Unfälle zeigt, wie wichtig diese Sicherheitsinitiative ist, die wir gemeinsam mit mobilkom austria durchführen. Ich hoffe, dass wir mit dem heutigen Tag einen Großteil der Salzburger Bevölkerung erreichen", erklärt Matthias Gruber.

Die österreichischen Notrufnummern:

Feuerwehr 122 Polizei 133 Rettung 144 Alpiner Notruf 140 (in Vorarlberg 144) Euronotruf 112

Informationen erhalten Interessierte auch per E-Mail:
alpinesicherheit@mobilkom.at und im Internet auf www.mobilkomaustria.com. Auch die kostenlose Informationsbroschüre kann über diese Kontaktdaten bestellt bzw. im Internet herunter geladen werden.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

mobilkom austria AG & Co KG, Mag. Elisabeth Mattes,
Leiterin Corporate Communications und Unternehmenssprecherin
Tel: +43 664 331 27 30, presse@mobilkom.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NMO0001