Peter Pilz hält zu Aussendungen von Grasser und Ramprecht fest:

Statt 'Missverständnissen' und Verwirrspielen: Sofortige Entlassung von Ramprecht als BBG-Geschäftsführer

Wien (OTS) - Zur Aussendung von BM Grasser:
1. Wir fordern die sofortige Entlassung von Michael Ramprecht als Geschäftsführer der Bundesbeschaffungs GmbH durch den dafür zuständigen Finanzminister.
2. Ramprecht hat seine "Karriere" in Grassers Kabinett begonnen und war dort u.a. für Wohnbau zuständig. Dort wurde er zum Vorsitzenden der BUWOG-Vergabekommission bestellt.
3. Nach seiner Funktion im Kabinett wurde Ramprecht von Grasser als einer von zwei Geschäftsführern der BBG bestellt.
4. Grasser ist für den Geschäftsführer Ramprecht heute ebenso verantwortlich wie seinerzeit für das Kabinettsmitglied Ramprecht. 5. Anstelle eines sinnlosen Verwirrspiels soll der Finanzminister zum ersten Mal korrekt handeln und aus einem Fehlverhalten die notwendigen Konsequenzen ziehen.

Zur Aussendung von Ramprecht:
1. Ramprecht bezeichnet es als "Missverständnis", dass als Makler eine Firma namens "Ramprecht & Partner Immobilien" angegeben wird. Genau diese Firma hat aber im Kurier im Juli 2004 inseriert. Hat Ramprecht "missverständlich" inseriert?
2. Der Kaufvertrag ist ebenfalls von der Firma "Ramprecht&Partner Immobilien" erstellt und unterfertigt worden, ebenso das Anbot. Ramprecht selbst hat die Entgegennahme der Provision von 10500 Euro in einem Kaffeehaus auf dem Briefpapier von "Ramprecht & Partner Immobilien" mit Unterschrift bestätigt.
3. Es gibt hier keine "Missverständnisse", sondern nur eines: den Verdacht auf illegale Gewerbeausübung mit der Scheinfirma "Ramprecht & Partner Immobilien".
4. Jemand, der das alles als "Missverständnis" abtut, ist nicht in der Lage, ein wichtiges Unternehmen des Finanzministeriums zu leiten.

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