Pensionsvorsorge: Comeback der fondsgebundenen Lebensversicherung

Staatlich geförderte Generali-Zukunftsvorsorge mit starker Performance: + 38%. Betriebliche Vorsorge legt kräftig zu.

Wien (OTS) - Ein Comeback der fondsgebundenen Lebensversicherung ortet die Generali, Österreichs Marktführer in wichtigen Versicherungszweigen. "Rund 50% aller Lebensversicherungen, die 2004 bei der Generali abgeschlossen werden, sind Fondspolizzen", erklärt Generali-Vorstand Ernst Schmid. Maßgeblichen Anteil an dieser Trendwende haben die mit Garantien ausgestatteten Produkte. Schmid:
"Wir wissen, dass wir nach der Talfahrt der Finanzmärkte nur auf diesem Weg das Vertrauen der Konsumenten in diese langfristig ertragreichen Vorsorgeprodukte wieder gewinnen können."
Die Rechnung geht auf. Denn das mit einer 100%igen Kapital- und Höchststandsgarantie ausgestattete Generali-Produkt MAXX Invest wurde seit Verkaufsstart am 1. September bereits von 10.500 ÖsterreicherInnen gekauft. "Die an Vorsorge interessierten ÖsterreicherInnen wenden sich jetzt wieder verstärkt flexibleren Vorsorgeprodukten zu", skizziert Schmid den aktuellen Trend.
Auch die Nachfrage nach der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge ist bei der Generali nach wie vor rege, wenn auch die erste Begeisterung über die staatliche Förderung nachgelassen hat. Nach 32.000 Kunden im Startjahr 2003 rechnet die Generali heuer mit rund 17.000 neuen Kunden im Segment der staatlich geförderten Generali-Zukunftsvorsorge.
Mit der Performance der Generali-Zukunftsvorsorge können die Konsumenten sehr zufrieden sein: Seit dem Start beträgt die Performance der Zukunftsvorsorge mit 20jähriger Laufzeit inklusive der staatlichen Prämie 38,22%, exklusive staatlicher Prämie 25,20%; die Performance seit Jahresanfang 2004 liegt bei 25,50% inklusive bzw. 18,00% exklusive staatliche Prämie.

ÖsterreicherInnen greifen für ihre Vorsorge tief in die Tasche Für ihre Vorsorge im Alter geben die Konsumenten durchaus respektable Beträge aus: Bei den Neuabschlüssen in der Generali-Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung liegt die jährliche Durchschnittsprämie bei rund 1.300 Euro - um 200 Euro mehr als im Vorjahr. Bei der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge beträgt die durchschnittliche Jahresprämie 730 Euro. Diesen Betrag solle man, unterstreicht Hans Peer, Vorstandschef der Generali Versicherung, nicht unterschätzen: "Rund 60 Euro pro Monat für die private Pensionsvorsorge anzulegen, sorgt zumindest für eine kleine Ergänzung der durch die Reformen schmelzenden Pension."

Betriebliche Vorsorge: "Brachliegendes Feld" Um die sich abzeichnenden Pensionslücken möglichst ganz zu schließen, bedarf es laut Peer eines forcierten Einsatzes sowohl der privaten als auch der betrieblichen Vorsorge. "Vor allem in der betrieblichen Vorsorge liegt noch eine riesiges Feld brach", ist Peer überzeugt. Er kündigt daher eine Aktion "Planquadrat" der Generali in ganz Österreich mit Beginn 2005 an. Denn von 240.000 Unternehmen nutzen laut Peer erst rund 11 Prozent die Instrumente der betrieblichen Vorsorge. Mit einem Marktanteil von fast 14% zählt die Generali zu den führenden Anbietern in diesem Segment, das sie mit einer kompletten Produktpalette abdeckt. Ihr jährliches Prämienvolumen konnte die Generali in diesem Geschäftsbereich seit 2001 bis 2004 um 43% auf 34,5 Mio. Euro steigern, das Neugeschäft hat sich in diesem Zeitraum auf 8,1 Mio. Euro nahezu verdoppelt. "Die Instrumente der betrieblichen Vorsorge sind sehr komplex", sieht Wolfgang Huber, Leiter "Verkauf Leben" bei der Generali und Vorstand der Bonus Mitarbeitervorsorgekasse, als Hauptgrund, weshalb es bei relativ vielen Unternehmen wohl noch eine hohe Hemmschwelle gibt. Insgesamt entwickelt sich die Palette für die betriebliche Vorsorge sehr dynamisch, wie sich auch an den aktuellen Entscheidungen zur "Bezugsumwandlung" (Zukunftssicherung ent-sprechend § 3 Abs.1Z.15 lit.a EstG) zeigt. Das sogenannte "Verwendungsmodell" spart dem Arbeitnehmer Lohnsteuer und dem Arbeitgeber Lohnnebenkosten.

Noch 15.000 Betriebe ohne MVK-Vertrag Handlungsbedarf sieht Huber auch bei den Mitarbeitervorsorgekassen (MVK). Rund 15.000 Unternehmen in Österreich haben noch keinen Vertrag mit einer MVK abgeschlossen, obwohl sie dazu verpflichtet sind. "Die Beiträge, die von den Unternehmen für neu eintretende Arbeitnehmer abgeliefert werden müssen, liegen bei den Krankenkassen und erzielen dort wohl kaum jene Renditen, die von den Mitarbeitervorsorgekassen erwirtschaftet werden können." Die Bonus Mitarbeitervorsorgekasse der Generali konnte sich auf dem Markt etablieren und liegt in der Marktanteilsstatistik auf Platz 4. Bei der Bonus stehen knapp 15.000 Firmen mit 54.000 Anwartschaftsberechtigten unter Vertrag. Für 2005 setzt sich die Bonus 3.000 Neuverträge als Ziel.

Pensionsfondsrichtlinie wird betriebliche Vorsorge pushen Von der Umsetzung der EU-Pensionsfondsrichtlinie - voraussichtlich ab Ende September 2005 - erwartet sich die Generali eine starke Belebung der 2. Säule. Peer: "Die Bundesregierung setzt mit der steuerlichen Gleichbehandlung von Versicherungen und Pensionskassen neuerlich einen starken Akzent zur Förderung der betrieblichen Vorsorge. Wir begrüßen diese wichtige Stärkung und werden diese Initiative selbstverständlich unterstützen." Die Generali bereitet bereits ein entsprechendes Modell für eine Gruppenversicherung vor, um die Vorteile der neuen Regelung für die heimischen Unternehmen nutzbar zu machen.

Background:
Die Generali Gruppe ist einer der führenden Finanzdienstleister in Österreich. Zur Gruppe zählen in Österreich unter dem Dach der börsenotierten Generali Holding Vienna AG u.a. die Generali Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von 14,5 % zählt die Generali Gruppe zu den drei Top-Playern auf dem österreichischen Versicherungsmarkt.

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