Brauner eröffnet Pulmologie im Wilhelminenspital am Welt-COPD-Tag

Erfolgreicher Abschluss des Bauprojektes "Pavillon 26"

Wien (OTS) - Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner nahm heute im Wilhelminenspital des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) die feierliche Eröffnung der um insgesamt 6,72 Millionen Euro umgebauten 2. Medizinischen Abteilung / Lungenabteilung vor.

"Die chronischen Lungenerkrankungen haben stark zugenommen. Daher ist es doppelt wichtig einerseits die Aufklärungsarbeit zu verstärken und andererseits die medizinischen Einrichtungen für PatientInnen mit Lungenerkrankungen zu verbessern", so Brauner. Aus Gründen der Aufklärung wurde auch der heutige Eröffnungstermin ganz bewusst am Welt-COPD-Tag angesetzt, einer Initiative der WHO in Zusammenarbeit mit mehr als 100 verschiedenen Ländern. "COPD ist eine Lungenerkrankung mit irreversiblem Verlauf der Lungenfunktion und mittlerweile die vierthäufigste Todesursache in den Industriestaaten", erklärt der Vorstand der Pulmologie im Wilhelminenspital, Univ. Prof. Dr. Meinhard Kneussl: "Rechtzeitig diagnostiziert, kann diese Erkrankung zwar nicht geheilt, jedoch gut in den Griff bekommen werden".****

Modernste Diagnostik und Behandlung auf der neuen Pulmologie

"Mit der heutigen Eröffnung wird gleichzeitig der Abschluss des Bauprojekts auf Pavillon 26, in dem sich die 2. Medizinische Abteilung sowie ein Teil der Neurologischen Abteilung befinden, gefeiert", zeigt sich der Ärztliche Direktor des Wilhelminenspitals, Univ. Prof. Dr. Helmut Umek, erfreut.

Der im Jahr 1931 erbaute Pavillon 26 ist einer der ältesten Pavillons im Wilhelminenspital. Mit seiner attraktiven architektonischen Gestaltung stellt er sozusagen ein Wahrzeichen des Krankenhauses dar, das bereits bei Betreten des Spitalsgeländes ins Auge sticht. Die räumliche Einteilung und die Ausstattung der Krankenzimmer der 2. Medizinischen Abteilung entsprachen allerdings nicht mehr den heutigen Bedürfnissen der PatientInnen und MitarbeiterInnen. Daher startete im Jahr 2001 die Generalsanierung.

In drei Bauabschnitten wurden sämtliche Einrichtungen und PatientInnenzimmer komplett umgebaut. Die Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen wurde auf den neusten Stand der Hygiene und Medizintechnik gebracht und nimmt nun alle diagnostischen und therapeutischen Aufgaben einer modernen Pulmologie wahr. So verfügt die neue Lungenabteilung etwa über ein Schlaflabor zur Abklärung von Schlafstörungen sowie etliche weitere fachspezifische Labors.

Bei der technischen Ausstattung stellen unter anderem die Einleitung von Sauerstoff und anderen medizinisch erforderlichen Gasen in sämtliche Krankenzimmer und Behandlungsräume, die Orientierungsbeleuchtung auf den Gängen, die Brandmeldetechnik, der Einbau von Aluminiumfenstern mit elektrisch gesteuertem Sonnenschutz und der Umbau des Aufzugs in einen Feuerwehraufzug eine wesentliche Erhöhung von Komfort und Sicherheit dar.

Komfortable Ausstattung der PatientInnenzimmer

Die PatientInnenzimmer enthalten nunmehr überwiegend maximal zwei Betten. Sämtliche Räume sind mit WC, Waschbecken und Dusche ausgestattet und besitzen EDV- und Telefonanschluss, TV-Verkabelung sowie eine optimal geplante Beleuchtung, die für das Wohlbefinden, aber auch die Sicherheit eine große Rolle spielt. Darüber hinaus stehen den PatientInnen und BesucherInnen einladende Aufenthaltsräume mit Blick ins Grüne zur Verfügung.

Im Zuge der Generalsanierung kam es ebenso zu einer völligen Neugestaltung der Arbeitsbereiche und Aufenthaltsräume des Personals, wobei sowohl auf die Optimierung der Arbeitsabläufe als auch die Schaffung einer positiven und motivierenden Atmosphäre geachtet wurde.

Energiesparmaßnahmen durch modernste Elektroinstallation

Die Elektroinstallation wurde nicht mit konventioneller Installationstechnik, sondern mit einem modernen Instabus-EIB System ausgeführt. Bei diesem System wird mit weniger Installationsaufwand die Steuerung der Beleuchtung, Heizung und der Jalousien präzise und kostengünstig durchgeführt und somit Energie eingespart. (Schluss) bw

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